Bereits am 21. Januar gibt es den ersten Vortrag, diesmal in Kooperation mit dem Steinheimer Familien- und Generationenzentrum, über „Steinheim als Druckereistandort“. Wer ahnt, dass Steinheim einmal in diesem Gewerbe der Mittelpunkt der Welt war? – und dies in manchen Sparten auch noch ist?
Mit was sind die Häuser in Steinheim gebaut und wie entstanden sie? Damit befassen sich zwei Veranstaltungen. Es wird über die Vulkanausbrüche und die Steinheimer Basaltdecke aufgeklärt und in einer späteren Führung werden die „Bau“-Steine der Häuser erkundet und es kann entdeckt werden, was sie uns zu erzählen haben.
Auch die Kommunalpolitik kommt im diesjährigen Programm nicht zu kurz. Im Mai gibt es einen einführenden Vortrag über die Geschichte der Gebietsreform, die ja weit in das letzte Jahrhundert zurückreichte, bis dann zum Jahrestag der Eingemeindung nach Hanau der Vortrag: „Die verlorene Eigenständigkeit – vor 40 Jahren ade Stadt Steinheim“ folgt.
Im Spätsommer geht es mit der vor zwei Jahren begonnenen Grenzwanderung weiter. Diesmal geht es vom Mühltor zu den Sieben Eichen. Der Abschluss der Vorträge wird zum Ende des Jahres mystisch. „Mit dem Einbaum über den Fluss …“ erforscht die Entwicklung der Mainübergänge unter anderem auf der Grundlage eines im Besitz des Vereins stehenden Einbaums und der hoffentlich nebelverhangene November stimmt zum Vortrag: „Mystische Orte in Unterfranken“ ein.
Alle diese und noch weitere Veranstaltungen sind auf der Homepage des Vereins, unter Termine, zu finden. Die Homepage des Vereins lädt auch zum verweilen und forschen ein. Seit Ende des Jahres ist dort das „Zehntbuch der Pfarrgemeinde Steinheim“ digitalisiert zu finden. Der Steinheimer Pfarrer Johannes Rosenbach gen. Indagine führte das vorliegende Buch mit Registeraufzeichnungen über die Einkünfte aus den Kirchengüter, des Zehnten mit den Namen der Steuerpflichtigen und sonstige Aufzeichnungen über Zeiterscheinungen von 1426 bis 1536. Es konnte Dank verschiedener Spenden und mit Unterstützung des Ortsbeirates, des Fördervereins Alte Pfarrkirche und dem Geschichtsverein restauriert und digitalisiert werden. Der Geschichtsverein hat daneben noch die Kosten für die zugangsfreie Bereitstellung im Internet übernommen.



