Unter den zahlreichen Gästen konnte der Ortsvereinsvorsitzende Thomas Straub auch Oberbürgermeister Claus Kaminsky, Stadtrat Axel Weiss-Thiel, Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck, Kreistagsmitglied Jutta Straub, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ute Schwarzenberger und das Großauheimer Prinzenpaar Andrea III. und Prinz Roger I. sowie über 100 weitere Gäste aus Politik, Vereinen, Verbänden, Einzelhandel und Bürgerschaft begrüßen.
Beeindruckt zeigten sich die Anwesenden vom fachkundigen Vortrag des Festredners Ludger Stüve, der als Direktor des Regionalverbands FrankfurtRheinMain überzeugend darstellte, dass die Energiewende in unser aller Interesse liegt. Mit vielen Daten und Fakten, aber auch aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz warb er eindringlich: „Wir müssen den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere der Windkraft vorantreiben und nicht morgen, sondern heute!“
„Die eingesetzten Energieträger sind endlich und wir können bereits heute berechnen, wann die Ressourcen (Kohle, Uran, Öl) erschöpft sein werden“ führte Stüve weiter aus. Es gehe jedoch nicht nur um eine Umwelt- oder soziale Frage, es gehe um eine wirtschaftliche und die gesellschaftliche Herausforderung dieses Jahrhunderts. Sonne, Wind und Wasser seien nicht privatisierbar und sie schicken auch keine Rechnung. „Wir brauchen in Hessen eine Wirtschafts- und Umweltpolitik sowie eine Regionalplanung, die die Herausforderungen an die Zukunft ganzheitlich anpackt und umsetzt“, bekräftigt Stüve Mit viel Applaus dankten die Gäste dem Direktor des Regionalverbands für seinen zukunftsweisenden Vortrag.
Ortsvorsteher Gerhard Luber lud in seinen Grußworten die Gäste ein, das Jahr 2013 mit positiven Nachrichten anzugehen: „Machen Sie mit, senden Sie positive Signale aus und helfen Sie mit dieser Einstellung mit, die Welt positiv zu gestalten.“ Die Erkenntnis, die die Anwesenden aus den Neujahrsreden gewannen, brachte SPD-Vorsitzender Thomas Straub beim anschließenden Sektempfang auf den Punkt: „Wir sitzen weltweit in dem einzig vorhandenen Boot, das Erde heißt und jeder Mensch muss an seinem Platz dafür sorgen, dass dies auch für künftige Generationen trägt! Wir müssen umdenken und handeln - und zwar jetzt!



