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Gelnhausen: Steuererhöhungen wäre nicht notwendig

Gelnhausen: Steuererhöhungen wäre nicht notwendig

Die Erhöhung der Grundsteuer in Gelnhausen kommentiert VORSPRUNG-Leser Heinz Ullrich in seinem Leserbrief.

"In der vergangenen Stadtverordnetenversammlung der Stadt Gelnhausen in Meerholz wurde gleich zu Anfang kritisiert, dass das Protokoll der vorletzten Stadtverordnetenversammlung in Höchst noch nicht vorliegt. Mit der Begründung, dass bestimmt nicht jeder weiß, was beschlossen wurde. Dem kann ich nur zustimmen. In dem viel zu warmen Sitzungssaal in Höchst gab es einen Abstimmungsmarathon nach zweieinhalb Stunden Sitzung. Dazu kommt noch, dass einige Wortbeiträge doch sehr ermüdend waren, um es höflich zu formulieren, und die Konzentration der Stadtverordneten garantiert auch darunter gelitten hat.

Wenn aber der Stadtverordnetenvorsteher behauptet, die Verwaltung arbeite aufgrund der Menge von Anfragen bis zum Anschlag, stellen sich folgende Fragen: Warum konnte dann die Verwaltung innerhalb von nur zwei Wochen neue Grundsteuerbescheide erlassen? Da gab es offenbar keine 'Überarbeitung'. Ein weiterer Punkt sind die Kosten für die 'innere Verwaltung'. Die liegen um circa 2,5 Millionen Euro höher im Vergleich zu Nachbargemeinden. Basis: Die vorgelegten Haushaltspläne. Alles dort nachlesbar. Warum wird hier nicht überprüft, warum diese Ausgaben so hoch sind? Wenn in Gelnhausen mehr nach kaufmännischen Grundsätzen gearbeitet würde, wären Steuererhöhungen nicht notwendig. Und wenn man nicht weiß wie das geht, einfach in Gründau nachfragen und dazulernen. In Gründau liegen die Steuersätze bei der Grundsteuer bei 200% und bei der Gewerbesteuer bei 300 %. Im Vergleich Gelnhausen: 550% und 475%."

Heinz Ullrich
Gelnhausen

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Kommentare

1
Manfred Ochs
3 jahre vor
Ja, Herr Ullrich, vollkommen richtig. Könnte Manches anderes sein. Aber der gesunde Menschenverstand und der politische Menschenverstand, sind zwei paar Schuhe. Der Staat, ob als Kreis, ob als Land, ob als Bund braucht halt die Milliarden. Europa will finanziert werden, unsere gigantische Totverwaltung will finanziert werden, unsere zahllosen Ministerien wollen finanziert werden. Und die Coronarindustrie will auch finanziert werden. Die Grüne Gasboykottierug kostet ja auch viel Geld. Also, nochmal, wir brauchen jede Art der Steuererhöhungen. Das Klima haben wir ja schließlich schon gerettet. Schon vergessen ... Kunststoffsteuer und CO2-Steuer, passt doch irgendwie.
Und der Flugzeugdiesel, auch Kerosin genannt,
will doch wohl auch, wie so vieles in Deutschland, subventioniert werden. Immerhin der Liter Kerosin 38 Cent.
Und jetzt kommt die Grundsteuerreform. Legen wir wohl auch wieder drauf.
Also. ... Steuer rauf und fertig.

Na sowas!
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