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Keiler Bier

Windkraft-Bürgerentscheid Freigericht: Maßgebliches verheimlicht

Windkraft-Bürgerentscheid Freigericht: Maßgebliches verheimlicht

Zur Nachleses des Windkraft-Bürgerentscheids in Freigericht (wir berichteten) meldet sich VORSPRUNG-Leser Norbert K. Kreß zu Wort.

Keiler Bier

"Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger von Freigericht, Herr Josef Keller vom Energiestammtisch sprach in seiner Nachlese zum Bürgerentscheid in Freigericht der Arbeitsgruppe Windenergie Freigericht nach einem sehr engagierten Wahlkampf einen gewissen Erfolg zu. Ist damit auch sein Gewissen und das aller Gleichgesinnten beruhigt? Allerdings stellte er sich auch die Frage: ist der Ausgang dieses Bürgerentscheides mit einer sehr knappen Mehrheit für die Windenergie wirklich ein positives Signal für die Energiewende? Scheinbar plagt jetzt doch auch so manchen das Gewissen, da den Bürgerinnen und Bürgern maßgebliches verheimlicht, nicht gesagt wurde!

Ich sage hier nur Umweltkiller „SF6“! Ein Gas, welches bis heute und wahrscheinlich auch weiterhin in Schaltschränken jeder Windkraftanlage oben in der Kanzel und auch am Boden eingesetzt, verbaut ist und im Laufe der Zeit unkontrolliert entweicht! Ein Gas, welches schon in kleinen Mengen der Umwelt mehr Schaden zufügt und verursacht, als der komplette Flugverkehr weltweit. Das Europaparlament berät bereits schon über 10 Jahre wegen des Verbotes dieses Gases. Aber die Lobbyisten und Befürworter der Windkraft verhindern eine Entscheidung. Dieser große Nachteil, diese massive Auswirkung auf die Umwelt und Energiewende wird verschwiegen.

Sollte Ihnen dies neu sein, so sehen Sie sich bitte den am Mittwochabend, 17.08.2022, in PlusMinus 21:50 Uhr gesendeten Beitrag an. Möglicherweise ändern danach wenigstens einige etwas an ihrer Meinung und den verhärteten Positionen. Denn nur durch Verschweigen und Verdrehen konnte der Bürgerentscheid so ausfallen. Dieser doch sehr interessante Bericht kam leider für den Bürgerentscheid zu spät. Doch es ist noch nichts verloren."

Norbert K. Kreß
Freigericht

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Kommentare

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Elmar Noll
3 jahre vor
Unser wichtigster Klimaschutz ist unser Wald.
Das ist der allererste und wichtigste Schritt!
Die 10 btw mit Geiselbach insgesamt 12 Windkraftanlagen -wohlgemerkt, alle in diesem heimischen Wald- von wegen 4

Zu allererst brauchen wir alle ein Bewusstsein für Energieverbrauch, was ist nötig? Was muss brennen/leuchten/heizen/Strom verbrauchen durch surfen usw und was brauche ich nicht!
Eins muss uns allen klar sein:
Die fetten Jahre sind vorbei!!!
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Elmar Noll
3 jahre vor
Unser wichtigster Klimaschutz ist unser Wald
Windkraftanlagen machen dort Sinn wo Wind weht
Wenn Windkraftanlagen in einen Wald gebaut werden, so zerstört man damit den wichtigsten Klimaschutz
Das Ergebnis kann man am Rosskopf usw sehen
Wasserspeicher, Sauerstoffproduzent wir brauchen unsere Klimaschutz-Wälder noch!!!
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Josef Mistetzky
3 jahre vor
Informationen sind gut - wenn sie nicht einseitig in die Irre führen. Dies ist hier der Fall. Über Schwefelhexafluorid (SF6) Gas informieren um wirkungsvoll zu handeln ist gut. Verschweigen sie bitte nicht, das bei der Stromübertragung in Wohngebieten dieses Gas fast überall eingesetzt ist. Wenn Sie vor neuen Windkraftanlagen warnen, die Gefahr in der Nachbarschaft durch Schaltanlagen ignorieren, ist es Stimmungsmache gegen Windkraft. Bereits 2002 hat sich das Bundesumweltamt für ein Verbot dieses Gases in Mittelspannungsschaltanlagen (Stromübertragungs und Verteiler zwischen 1kv bis 52kv) eingesetzt.
Heute kann SF6 zum Schalten durch Vakuumschalter ersetzt werden. Doch dafür braucht es öffentlichen Druck, damit dies endlich in Europa gesetzlich vorgeschrieben wird. Erst damit wird sichergestellt, das wir in Europa dieses Gas nicht mehr verbauen und auch für den Export sollte es verboten werden.https://www.umweltbundesamt.de/themen/verbot-des-klimaschaedlichen-sf6-in
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Michael E.
3 jahre vor
zitiere Alfred S.:
...dann wird man unverzüglich in die Ecke der Klimawandelleugner, Querdenker, usw. gesteckt. ....

Entschuldigung, aber ihre Argumente passen nun einmal gut in diese Ecke, auch wenn Sie sie nur über Umwege übernommen haben.
.Aber, wie dem auch sei. Wie Ralf S. schon geschrieben hat, gehen sie doch mal auf die Sölzert und schauen sie sich die Bäume an. Die ersten bekamen schon Ende Juli gelbe Blätter.
Unser Wald stirbt tatsächlich. Und zwar jetzt, im August 2022. Noch so ein paar Sommer und wir haben da oben tatsächlich nur noch eine Steppenlandschaft.

Aber die Leute von der Gegenwind-IG dürfen seit Monaten unwidersprochen behaupten sie wären es, die den Wald retten. Das ärgert mich.
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Alfons S.
3 jahre vor
Ja, in diesem Themengebiet wird gerne schnell und oberflächlich argumentiert. Ich bin täglich im Neuseser und Alzenauer Wald unterwegs. Natürlich leidet der Wald, aber es gibt da schon große Unterschiede. Sind es gut entwickelte Mischwaldgebiete mit geschlossenem Kronendach, dann sind die Auswirkungen deutlich geringer. Sind es Bäume im offenen Gelände, wie z.B. am Wegesrand dann sind die Spuren signifikant. Insbesondere die Nadelbäume sind stark betroffen, wie die Fichten. Ist aber waldbiologisch keine neue Erkenntnis. Der Temperatur- und Feuchtigkeitsunterschiede zwischen einem geschlossenen und offenen Kronendach ist enorm. Sollten jetzt im Neuseser Wald auch noch WKA errichtet werden, dann wird es in Summe dort durch die entstehenden Schneisen zu einem Anstieg des Temperaturniveaus kommen. Und das hat nichts mit irgendwelchen Parolen etc. zu tun, dass ist wissenschaftlich belegt. Die Bekämpfung des Klimawandels ist ein Marathon und der Wald spielt eine wichtige Rolle.
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Josef Mistetzky
3 jahre vor
Gut beobachtet. Was dem Wald fehlt ist der Schutz vor Austrocknung. Daher wäre es eine gute Lösung, wenn das Fundament für Windkraftanlagen in den Wäldern so tief gelegt wird, das auf der darunter liegenden Fläche durch Vertiefung ein Feuchtgebiet entsteht. Wenn dann noch die permanente Entwässerung der Gemarkung gestoppt wird, hat der Wald eine größere Chance zukünftige Dürreperioden gesünder zu überleben. Daneben braucht auch das Waldumfeld, die Kommunen eine verantwortungsbewußten Umgang mit dem wertvollen Naß. Will sagen, mehr Regenrückhalt, Brauchwassernutzung und Bewässerung durch Tröpfelleitungen. Die Menschen in Ulrichstein erhalten Trinkwasser mit Tankwagen, dies ist für die Wälder nicht praktikabel, auch wenn sie Wasser genauso nötig haben um zu überleben.
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Alfred S.
3 jahre vor
Die CO2 Belastung durch SF6 ist alleine in Deutschland so groß wie der gesamte innerdeutsche Flugverkehr. Tendenz steigend. Der Einsatz von SF6 ist bis 2030 in der EU nicht verboten. Wenn man dann noch in dem Neuseser-/Albstädtergebiet 10 WKA reinstellt, verlieren man ein Fläche von ca. 10 ha, entspricht einem CO2- Speichervolumen von ca. 100 Tonnen p.a. und tragen dann noch das Risiko mit dem SF6, wo 1 Kg ein CO2-Äquivalent von 25 Tonnen hat.
Die hauptsächliche Entstehungsursache des Klimawandels ist, dass die Menschheit immer mehr Energie verbraucht und dadurch die Erwärmung beigefügt hat.
Grundsätzlich sollte sich jeder mal an die eigene Nase fassen und nicht immer nur auf die sichtbaren Auswirkungen hinweisen. Mal kurz nach Malle fliegen oder für ein paar Tage in den Skiurlaub fahren oder permanent im Internet surfen, etc.. Schon mal darüber nachgedacht? Ohne den Wald würde das Klima noch wärmer und trockener sein. Dazu gibt es genug Studien die dies belegen.
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Josef Mistetzky
3 jahre vor
Schwefelhexafluorid (SF6) Gas welches in Mittelspannungsschaltanlagen als Isolator verbaut wird finden Sie in jedem Wohngebiet in den Stromverteilern. Dies zu entfernen und durch Vakuumschalter zu ersetzen braucht klare Vorgaben aus der Politik und die braucht dafür klare Ansagen aus der Bevölkerung. Doch in der Regel kommen diese klaren Ansagen von Lobbyverbänden, deren Ziel es ist, Gewinne zu maximieren. Bereits 2002 wollte das UmweltBundesAmt ein Verbot von SF6 Gas. Ersatz dafür gibt es, also statt Milliarden für die Aufrüstung zu verfeuern macht es mehr Sinn, dies für den Umweltschutz zu tun.
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Michael E.
3 jahre vor
zitiere Alfred S.:
Die ....

Verstehe, wer für den Windpark ist, verbringt sein Leben damit zwischen Mallorca und St. Moritz zu pendeln.

Haben Sie das von Vernunftkraft.de oder von E.I.K.E.?
Es hört sich jdenfalls sehr nach der einschlägigen „Propaganda“ aus einer dieser Echokammern an.

Sollte ich, mit meiner Vermutung, richtig liegen, dann empfehle ich Ihnen mal die Lektüre der Lobbypedia-Artikel zu diesen Seiten.
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Alfred S.
3 jahre vor
Den Klimawandel bestreite ich nicht und die beiden aufgeführten Organisationen habe ich bis vor ein paar Minuten nicht gekannt. Ich habe erst mal googlen müssen. Nein, mich ärgert es maßlos, wenn man nicht für den Windpark im Neuseser Wald ist, dann wird man unverzüglich in die Ecke der Klimawandelleugner, Querdenker, usw. gesteckt. Schauen Sie sich mal die Beiträge von führenden Waldbiologen an, selbst BM Herr Özdemir hat vor ein paar Tagen dafür plädiert, dass wir gesunden Mischwald brauchen, denn er ist unsere natürliche Klimaanlage. So einen Wald findet man im Sölzert. Die Energiewende muss man gesamthaft betrachten und nur mit singulären Maßnahmen, wie die Anzahl der WKA zu erhöhen, wird diese nicht gelingen. Windkraft erzeugt nur ca. 5% der Primärenergie.
Es muss auch Energie gespart werden und zwar nicht nur aktuell beim Gas. Die große Herausforderung ist das Speichern der Energie, solange es hier keine brauchbaren Lösungen gibt, wir man an physikalische Grenzen stoßen.
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Josef Mistetzky
3 jahre vor
"Windpark" - Parkplatz sind ablenkende Begriffe. Die Energieerzeugung mit Wind in höheren Lagen hat genauso wenig mit einer schönen Parkanlagezu tun wie ein "Parkplatz" vor einem Einkauf-Center. Deshalb empfinde ich Windkraft-Stromerzeuger und PKW-Abstellplatz als zutreffender. "Gesunder Mischwald" braucht neben entsprechender Anpflanzungen einen Stopp der Entwässerung und des Wasserentzugs durch die Main-Metropole sowie die Anlage von waldinternen Feuchtgebieten. "Energie sparen" während massiv das Gegenteil vorangetrieben wird, ist wie von Frieden reden und Mörder-Drohnen anschaffen. Extreme Aufrüstung, Gewinnmaximierung durch Zerstörung und Müll-Produktion und der Wahnsinn E-Autos als Ersatz für jeden Verbrenner zu vermarkten machen Energie sparen zu einem unerfüllbaren Wunschtraum. Auch die massenhaft geplanten Rechenzentren bewirken die extreme Energieverschwendung ohne für die Erzeugung zu sorgen, ähnlich wie die verantwortungslose Atomenergie "ohne radioaktiven Müll" zu sehen.
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Norbert Kreß
3 jahre vor
Die Redaktion stellt leider nur eine bestimmte Anzahl von Buchstaben zur Verfügung. Aus diesem Grunde konnten i.o. Leserbrief nicht ALLE Einzelheiten und Fakten aufgeführt werden. Diese lagen aber der Redaktion vor. Unteranderem auch für jeden nachzulesen in Wikipedia oder WikiLeaks! Natürlich gibt es Alternativen *"zu SF6"*! Doch wird das SF6 immer noch vielfach eingesetzt und Dank Lobbyisten immer noch nicht verboten! Nur sind die Alternativen lt. Fachaussagen teurer und bei Einsatz und Herstellung wird leider zuerst auf die Kosten gesehen.
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Josef Mistetzky
3 jahre vor
Die Begrenzung gilt für alle, daher das Wesentliche in den Vordergrund rücken. Sie wollen weniger Schwefelhexaflourid 6 Gas in Anlagen verbaut sehen. Gut, das wollte das UBA bereits 2002. Daher fordeern sie doch bitte die Energieversorger auf, dies aus den Mittelspannungsschaltanlagen im Ort/jedem Wohngebiet zu entfernen und durch Vakuumschalter zu ersetzen. Wenn sie dies dann auch noch bei die neuen Windkraftanlagen für die Stromerzeugung fordern, wirken Sie viel glaubwürdiger. Auch die Kreiswerke und eine Freigerichter Firma wirken diesbezüglich kompetent http://www.wt-elektrotechnik.de/index.html und könnten diesbezüglich mit Informationen helfen.
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Ralf S.
3 jahre vor
Herr Kress,
Sie erinnern mich an ein Kind, dass nicht ins Bett will. Und deshalb immer neue Gründe findet, um das zu verzögern.
Machen Sie doch mal einen Spaziergang zum Rodfeld und schauen sich dabei die Bäume und Felder an. Wir leiden, in diesem Sommer, an einer schlimmen Trockenheit. Möglicherweise wird diese Phase dann durch ein Starkregen-Ereignis und Überschwemmungen beendet.
Wenn wir nicht endlich beginnen auf erneuerbare Energien zu setzen, wird das die nächsten Jahre immer schlimmer. Wir brauchen die Windräder. Auch wenn sie uns nicht gefallen.
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Andreas Hlasseck
3 jahre vor
Auch in diesem Leserbrief wird Maßgebliches weggelassen.
Es gibt Alternativen zu S6F und das Gas wird auch zur Verteilung von Energie in Wohngebieten eingesetzt, nicht nur an Windrädern.
Das Problem ist nicht das Windrad, sondern das Gas.
Das Problem beim Ozonloch war ja auch nicht der Kühlschrank, sondern das FCKW.
Also: S6F verbieten, und zwar schnell!
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