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Windkraftanlagen in Bad Orb: SPD beantragt Bürgerentscheid

Windkraftanlagen in Bad Orb: SPD beantragt Bürgerentscheid

Das Thema 'Windkraftanlagen auf dem Horstberg' sorgt in der Stadt Bad Orb für hitzige Diskussionen. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass etwa 90 Prozent der Bürgerinnen und Bürger gegen den Bau von Windkraftanlagen in dieser sensiblen Region sind", hat die SPD-Fraktion vor diesem Hintergrund einen Antrag für einen Bürgerentscheid zur nächsten Stadtverordnetenversammlung eingebracht, der parallel zur Kommunalwahl am 15. März 2026 stattfinden soll.

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„Der wertvolle Wald rund um Bad Orb muss erhalten bleiben“, betont Roland Weiß, der stellvertretende Vorsitzende der SPD. „Uns ist der Wille der Bürgerinnen und Bürger sehr wichtig. Nicht die mögliche finanziellve Entschädigung, die gering ausfällt, sondern das Ziel der Stadt und der Einwohner stehen für uns im Vordergrund.“

Die Stadt Bad Orb habe in den vergangenen Jahren bewiesen, dass sie den Wald durch eine verantwortungsvolle und nachhaltige Forstwirtschaft unter der Leitung des Försters hervorragend bewirtschafte. „Wir setzen auf eine geplante und nachhaltige Bewirtschaftung, kein planloses Abholzen von Bäumen“, fügt Weiß hinzu. Zudem sieht die SPD-Fraktion einen Bürgerentscheid als einen effizienten Weg, um die Meinung der Bevölkerung zu diesem wichtigen Thema einzuholen. Der Aufwand für die Stadtverwaltung würde durch die gleichzeitige Durchführung mit der Kommunalwahl gering gehalten.

„Der Wald um Bad Orb ist ein wertvolles Naherholungsgebiet für die Bad Orber und viele Gäste“, schließt Weiß. „Es liegt in unserer Verantwortung, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger zu wahren und eine Entscheidung zu treffen, die die Lebensqualität in unserer Region sichert.“

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Kommentare

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Klaus P.
8 monate vor
Ihr werdet euch noch alle wundern, wie hoch die Öl- und Gasrechnung bei euch in den nächsten Jahren so steigen wird. Immer schön auf fossile Energien setzen, schaufelt euch damit euer eigenes Grab.
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Old white man
8 monate vor
Mag sein. Aber Gas und Öl werden global gehandelt. Der Gestehungspreis ist kalkulierbar. Unkalkulierbar ist nur die Politik, die hier "steuernd" eingreift. Die CO2 Abgabe trifft aber auch Fernwärme und Strom, blöd ne?

Dass Öl auch teurer wird, liegt am Willen, das Zeugs nicht beim billigsten Lieferanten zu kaufen (Gas liefert er ja weiterhin). Wegen der Moral. Lieber importieren wir Diesel und andere Petrochemikalien bzw. Dünger aus der Türkei oder Indien, wo es ja bekanntlich Dieselquellen gibt. Dafür macht hier eine Raffinerie und ein Cracker nacheinander dicht.
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Sven
8 monate vor
Was für eine schlaue Aussage, ich halte dagegen, Öl und Gas werden im Preis fallen, siehe aktuelle Ölpreise...
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Sven
8 monate vor
Es ist wirklich wichtig, dass es den Bürgerentscheid gibt, davor hat Orsted wirklich Angst, eine(wahrscheinlich) 3 Gemeinden gegen sich, da lassen sie definitiv die Finger von, DENN, sie brauchen die Gemeinden für Genehmigungen, Strassensperrungen, behördliche Zusagen usw. Das wird Spießrutenlauf auf höchster Ebene, deshalb versuchen sie jetzt schon alle Gemeinden zu beeinflussen…., die Windräder stehen zwar nicht auf Gemarkung Jossgrund und Biebergemünd,ABER Jossgrund und Bieber haben „am meisten“ davon, direkt vor der Nase, 8-15 Stück, alle 200 Meter hoch, alle Gemeinden zusammen haben schon eine gewisse Kraft… bis nach Wiesbaden
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politprofi
8 monate vor
Ich gebe Kunkel Recht. Auch wenn die Stadtverordneten sich bereits einig waren, ist ein offizielles Votum eine starke Legitimation. 90% im Bürgerentscheid sind zwar formaljuristisch nicht binden. Verknüpft mit der Kommunalwahl erzeugt das Begehren eine politische Wucht, die nicht zu ignorieren sein wird. Das Thema ist mittlerweile jedem in Wiesbaden bekannt.
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Kunkel68
8 monate vor
90% übergangen kann sich weder in Wiesbaden, Darmstadt, Kassel oder Kopenhagen niemand leisten. Selbst die Grünen sehen das so, sonst sind sie weg.
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Hans
8 monate vor
Liebe SPD, was soll das denn?

Es gibt einen Beschluss des Bad Orber Stadtparlament der besagt, dass keine Windkraftanlagen auf Bad Orber Waldflächen gebaut werden dürfen!

Ein Bürgerentscheid wäre also nur dann sinnvoll, wenn dieser Beschluss nicht im Sinne der Bevölkerung wäre und wenn diese gerne den Bau auf Bad Orber Flächen hätten.

Dann müsste sich, nach dem gültigen Recht, bei einer entsprechenden Mehrheit das Parlament nochmals mit der ursprünglichen Entscheidung beschäftigen, aber darum geht es hier doch gar nicht!

Der geplante Windpark soll auf dem Gelände von Hessen Forst gebaut werden und damit hätte ein Bürgerentscheid keinerlei rechtliche Bindung.

Was ihr hier betreibt ist Symbolpolitik ohne Sinn und Verstand und ihr weckt nur Begehrlichkeiten die dann nicht erfüllt werden könnten.

Okay, darin ist die SPD ja wirklich groß, aber hört doch auf hier noch zusätzlich Kosten zu produzieren, ein Bürgerentscheid kostet nämlich und bringt überhaupt nichts!

Das ist einfach nur Wählerverarsche.
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9
Sven
8 monate vor
sehe ich Anders, SPD und CDU zusammen gegen Windkraft, könnte ich mir auch auf Bundesebene vorstellen
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Rufus
8 monate vor
Dieser „Bürgerentscheid“ klingt toll, is aber ne Mogelpackung. Am Ende hat eh das Regierungspräsidium das Sagen. Die Leute glauben, sie könnten mitbestimmen, und am Schluss heißt es trotzdem: „Danke fürs Mitmachen, aber wir machen was wir wollen.“ Super Demokratie, echt! Hört doch endlich mal auf mit den Spielchen. Orb braucht Zukunft, aber bitte mit Köpfchen und die liegt ganz sicher nicht im Windpark. Wer den Horstberg mit Windrädern vollstellen will, hat doch den Schuss nicht gehört. Unser Wald ist das Herz von Bad Orb. ohne ihn gibt’s keine Erholung, keine Gäste und so weiter. Der Heilwald von Henning Strauss ist halt echt ne gute Idee, auch wenn ich nicht immer gut finde was die alle so machen. Aber das bringt uns doch Gäste in die Stadt oder auch neue Jobs. Wir brauchen keine Betonpisten und Turbinen, die man schon von weit weg sieht.
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Mario
8 monate vor
Ich bin Bad Orber und ganz klar gegen einen Windpark auf dem Horstberg. Unser Wald ist nicht irgendeine Fläche, die man zubauen kann. Er ist das Herz der Stadt und auch Grundlage dafür, dass Orb überhaupt als Kur- und Gesundheitsstandort funktioniert. Wenn dort Windräder stehen, ist genau das kaputt.
Darum finde ich die Pläne von Stadt und Henning Strauss mit Kurhaus und Heilwald viel überzeugender. Das bringt Bad Orb wirklich nach vorn. Klar, Bürgerbeteiligung ist wichtig. Aber wir dürfen uns nichts vormachen – entscheiden tut am Ende das Regierungspräsidium. Ein Bürgerentscheid wäre also eher ein Stimmungsbild. Die Gefahr ist groß, dass man Erwartungen weckt, die rechtlich gar nicht erfüllt werden können. Und dann gibt’s Frust. Wir brauchen jetzt keine Symbolpolitik, sondern Ehrlichkeit. Es geht um die Zukunft von Bad Orb – und die sehe ich eindeutig beim Heilwald, nicht bei Windrädern mitten im Wald.
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Sandra
8 monate vor
Also ich würde es gut finden, wenn man die Bad Orber darüber entscheiden lässt. Ich glaube nämlich dass da sehr wohl nicht alle für eine Windkraftanlage sind.
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Emmetrop
8 monate vor
Die 90 Prozent von 1500 Abstimmenden sind ausschließlich Personen, denen es sehr wichtig ist dass die Windkraftanlagen NICHT dort hinkommen. In der Freigerichter Abstimmung zum Windkraftausbau stellte sich leider eine hohe Gleichgültigkeit in der Bevölkerung durch niedrige Beteiligung am Bürgerentscheid heraus. Mir vermittelt es leider den Eindruck, dass die schweigende Mehrheit die Demokratie noch lernen muss. Hoffentlich ist das in Bad Orb besser.
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WozuDasGanze
8 monate vor
Welche Folgen hätte denn das Ergebnis dieses Bürgerentscheids?

Klar im Gemeindeeigenen Wald wäre es bindent.
Aber dort ist doch gar kein Windpark geplant.
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Heinz Bohlender
8 monate vor
zitiere WozuDasGanze:
Welche Folgen hätte denn das Ergebnis dieses Bürgerentscheids?

Klar im Gemeindeeigenen Wald wäre es bindent.
Aber dort ist doch gar kein Windpark geplant.


Ein Bürgerentscheid ist nicht bindend.

Er bewirkt, falls positiv entschieden, einen Antrag im Stadtparlament, so wie ein Antrag einer Fraktion, eines Stadtverordneten.

Nur das Stadtparlament kann dann darüber entscheiden.
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