Wie sieht das Vereinsleben in Deutschland aus? Insbesondere junge Menschen, die ohne Begleitung aus ihrem Heimatland geflüchtet sind, brauchen Unterstützung bei der Integration. Dabei hilft das Patenprojekt „Hand in Hand“ des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) Bad Soden-Salmünster und des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschland e.V. (CJD) Schloss Hausen. Das Patenprojekt steht dieses Jahr im Mittelpunkt des Stiftungsabends, der am Dienstag, 14. November, 19.30 Uhr im FIBz des SkF in der Bad Sodener Straße 52 in Salmünster stattfindet.
„Integration braucht viele Hände“, unterstreicht SkF-Geschäftsführerin Anke Linnemann und nennt damit gleichzeitig das Motto des Stiftungsabends, zu dem Unterstützer und Förderer des SkF sowie die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen sind. Das Projekt „Hand in Hand“ hat zum Ziel, jugendliche Flüchtlinge im Alter zwischen 18 und 21 Jahren im Alltag zu begleiten und ihnen bei Herausforderungen zur Seite zu stehen. Die jungen Menschen sind ohne Eltern und Angehörige in Deutschland – durch „Hand in Hand“ haben sie verlässliche Ansprechpartner und Wegbegleiter. Über persönliche Erfahrungen mit dem Projekt wird während des Stiftungsabends berichtet: Junge Flüchtlinge und ihre Paten sind zu Gast in einer Talkrunde, die von dem Journalisten Bernhard Perrefort moderiert wird.
„Die Patenschaften sollen die jungen Menschen dort abholen, wo die Betreuung durch die Jungendhilfe endet. Durch die Patenschaften entstehen soziale Netzwerke, wo kontinuierliche Beziehungsangebote im Freundeskreis oder in der Nachbarschaft fehlen oder nicht genügen“, erklären die Teams von SkF und CJD. Als Paten kämen zuverlässige Erwachsene im Alter ab 25 in Frage, die bereit seien, die jungen Menschen mindestens für einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren zu begleiten. Treffen werden je nach Bedarf vereinbart – in der Regel zweimal pro Monat. Dabei besprechen Paten und junge Leute, wie sie in der jeweiligen Situation vorgehen und welche Möglichkeiten es gibt. Eintritt frei.


