Den Gästen bot sich an beiden Tagen ein abwechslungsreiches Programm von traditionellen Chorsätzen bis hin zur Interpretation aktueller Hits. Das vorgetragene Liedgut war international. So betrat der Gastgeber mit afrikanischen Klängen die Bühne und begrüßte seine Zuhörer im Anschluss mit einem „Willkommen hier und heute im schönen Breitenborn“ im vollbesetzten Dorfgemeinschaftshaus.
Unter den Gästen befanden sich am Freitag u. a. Matthias Schmitt (Bürgermeister), Klaus Ritter (Geschäftsführer cvmk) und der langjährige Dirigent Hermann Desch. Die Vielfalt der Chormusik zeigte sich schon beim 1. Gastchor des Freitagabends. Chor4You wünschte sich in den „blendenden Lichter“ der Scheinwerfer nach einem „Schrei nach Liebe“ „Wenn ich ein Vöglein wär“.
Darauf hatten die Gloria Singers einen Traum und ließen an dem schönen Tag „Wunder geschehn“. Der Liederkranz aus Kassel machte einen kurzen Schlenker nach Schweden und zeigte dem Publikum auch 150 Jahre nach seiner Gründung „That´s what friends are for“. Die GreatHouseYouth drückten ihre Liebe zur Musik nicht nur oberflächlich („Shallow“) aus, sondern gaben den Gästen den Rat „Hör nicht auf zu glauben“ („Don´t stop believin“) mit auf den Weg.
Der musikalische Spaziergang durch die unterschiedlichen Genres der Chormusik setzte sich am Samstag fort. Nach der Begrüßung durch das „Edelweiß“ erklang „Weit, weit weg“ zusammen mit der Einigkeit 1986 aus Udenhain durch den Raum. Anschließend tauchte Astrid Klisch mit ihrem Chor das DGH in „Regenbogenfarben“ und „Wollte nie erwachsen sein“. Aus dem benachbarten Unterfranken gab sich die Eintracht Großkahl aus Kleinkahl zusammen mit Martin Winkler ein Stelldichein. Auch nach 100 Jahren strahlte der Chor „Im Abendrot“ und verdeutlichte klangvoll „We are the world“. Christian Kling ging mit der Harmonie Haitz über sieben Brücken und kehrte mit „Take me home, country roads“ ins DGH nach Breitenborn zurück.
Im schwungvollen Finale des Liederabends begleitete das Publikum den Frauenchor aus dem unterfränkischen Omersbach zu „Sister Act“ und teilte sich „ein Likörchen fürs Frauenchörchen“. Dieses überreichte mit ihrer gewohnt lockeren bayrischen Art Andrea Grottke an alle Frauen. Sie bedankte sich bei allen beteiligten Chören und den Helfern, die beide Abende mitgestaltet haben.




