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Nach Beißattacke in Biebergemünd: PETA fordert Hundeführerschein

Nach Beißattacke in Biebergemünd: PETA fordert Hundeführerschein

Am Sonntagabend, 12. Mai, attackierte ein Hund eine 61-jährige Frau im Biebergemünder Ortsteil Lützel (wir berichteten). Die Frau war am frühen Abend in der Nähe des Forsthauses unterwegs, als der Hund sie attackierte und sich in ihre Beine verbiss. Dabei wurde sie so schwer verletzt, dass sie mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden musste. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise. Angesichts dieses Vorfalls fordert die Tierrechtsorganisation PETA die Landesregierung auf, den sogenannten Hundeführerschein in Hessen einzuführen.

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„Meist liegt das Problem nicht beim Hund, sondern am anderen Ende der Leine. Viele Halterinnen und Halter können das Verhalten, die Signale und die Körpersprache ihres Vierbeiners nicht richtig deuten und einschätzen. Somit ist die wahre Ursache für Beißattacken bei ihnen zu suchen – nicht beim Tier“, so Monic Moll, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA. „Jeder Hund, der falsch gehalten oder behandelt wird, kann zu einer Gefahr für Mensch und Tier werden – unabhängig davon, ob er einer ‚Rasse‘ angehört oder ein ‚Mix’ ist.“

Deutliche Mehrheit für Hundeführerschein
"Nach einer von PETA in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage von August 2023 sprechen sich 68 Prozent der in Deutschland lebenden Erwachsenen für einen verpflichtenden Hundeführerschein aus. Der Hundeführerschein sieht vor, dass künftige Halter und Halterinnen bereits vor Aufnahme eines Hundes einen Theoriekurs absolvieren, in dem sie das notwendige Fachwissen über eine tiergerechte Haltung und Aspekte wie Kommunikation und Bedürfnisse von Hunden erwerben. Anschließend folgt für Halter und Hund ein gemeinsames obligatorisches Praxisseminar in einer Hundeschule. Ein solcher Nachweis kann sicherstellen, dass Menschen, die Hunde halten, fachkundig mit dem Tier umgehen und die Signale des Vierbeiners richtig deuten. Eine funktionierende Kommunikation zwischen Hund und Halter ist unerlässlich, um Beißvorfälle zu verhindern", heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Niedersachsen geht mit gutem Beispiel voran
"
Als erstes deutsches Bundesland hat Niedersachsen einen Sachkundenachweis für Hundehalter beschlossen – seit Juli 2013 ist der allgemeine Hundeführerschein verpflichtend. [1] Dort ereigneten sich nach drei Jahren nachweislich weniger Vorfälle. [2] Wer in Berlin seit dem 1. Januar 2017 einen Hund neu aufgenommen hat, ist ebenfalls dazu aufgefordert, sich die notwendige Sachkunde anzueignen. Einige Städte belohnen verantwortungsbewusste Halter: Wer in München nach dem 1. Mai 2014 einen Hundeführerschein absolviert hat, kann sich ein Jahr lang von der Hundesteuer befreien lassen. In Mannheim gilt eine zweijährige Steuerbefreiung für alle Hunde, deren Halter den Hundeführerschein nach dem 1. Januar 2016 erworben haben. Ein verpflichtender Hundeführerschein hat einen weiteren Vorteil: Er kann Menschen, die sich noch nicht ausführlich mit der Hundehaltung auseinandergesetzt haben, von einem eventuellen Impulskauf abhalten. Jedes Jahr landen 80.000 Hunde in deutschen Tierheimen, darunter sehr viele Tiere, die unüberlegt 'angeschafft' wurden", so PETA abschließend.

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Kommentare

3
klaussn
2 jahre vor
PETA - was soll dieser blinder Aktionissmus -
Aber es stimmt, der Mensch kann mit Hunden teilweise nicht umgehen. Im Wald sieht man immer wieder Hunde die nicht an der Leine sind. Und dann kann die Ansprache des Hundehalters gefährlich werden. -
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Reimo
2 jahre vor
....und was soll das bringen??
Die Beispiele das Verordnungen, Gesetze nicht eingehalten werden würde dieses Portal "sprengen"
Es kann nicht kontrolliert werden.
Wäre wieder nur ein Goldesel für ein paar Wenige.
Die asozialen Menschen die es betrifft wird es nicht treffen!
Im Gegenteil es wird viele Menschen davor abhalten sich einen Hund anzuschaffen ovwohl sie die perfekten Hundebesitzer wären, da sie Angst, warum auch immer, vor dieser Hürde haben!
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Dr. Phoebe Miller
2 jahre vor
zitiere Reimo:
....und was soll das bringen??
Die Beispiele das Verordnungen, Gesetze nicht eingehalten werden würde dieses Portal "sprengen"
Es kann nicht kontrolliert werden.
Wäre wieder nur ein Goldesel für ein paar Wenige.
Die asozialen Menschen die es betrifft wird es nicht treffen!
Im Gegenteil es wird viele Menschen davor abhalten sich einen Hund anzuschaffen ovwohl sie die perfekten Hundebesitzer wären, da sie Angst, warum auch immer, vor dieser Hürde haben!



Einen Hund sollte man sich gar nicht "anschaffen", es sei denn, man ist auf seine Fähigkeiten angewiesen.
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3
Dr. Phoebe Miller
2 jahre vor
Ein Hoch auf PETA.
Der Idiot/die Idiotin ist am anderen Ende der Leine und heißt Mensch.
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