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Grundschule Rückingen erhält in großem Umfang neue Klassenmöbel

Grundschule Rückingen erhält in großem Umfang neue Klassenmöbel
Wandelbares Klassenzimmer mit neuen Bänken, Tischen, Stühlen, Pulten und einer digitalen Tafel: Schuldezernent Jannik Marquart schaute sich die neue Ausstattung an der Grundschule gemeinsam mit Schulleiterin Christine Zuber und Melanie Friedrich (Main-Kinzig-Kreis, von links) an.

Die Grundschule Rückingen hat drei Klassensätze an neuen Möbeln im Gesamtwert von rund 55.000 Euro erhalten.

Harth & Schneider

Der Main-Kinzig-Kreis trug davon 37.000 Euro, die Grundschule steuerte aus ihrem Schulbudget 18.000 Euro bei. Tische, Stühle, Schränke, Pulte: Die Ausstattung ist mit Blick auf ihr hohes Maß an Multifunktionalität angeschafft worden. „Wir brauchen für die Ganztagsbetreuung wandelbare Klassenzimmer, die sowohl guten Unterricht als auch eine vielfältige Nachmittagsbetreuung ermöglichen, und zwar gerade dort, wo uns eine räumliche Erweiterung wie in Rückingen nicht so ohne Weiteres möglich ist“, erklärte Kreisbeigeordneter Jannik Marquart (CDU) bei einem Treffen mit Schulleiterin Christine Zuber.

Das Mobiliar lässt sich ergonomisch an die Schülerinnen und Schüler wie auch die Fachkräfte anpassen. Neben Stühlen mit höhenverstellbaren Fußrasten stehen jeder Klasse zehn Hocker für bewegtes Sitzen sowie Polster-Elemente zur Verfügung. Zusätzliche Bänke und unterschiedlich große Tische ermöglichen eine flexible Nutzung am Vor- und Nachmittag. Material lässt sich in neuen Leichtbauschränken, Regalen und mobilen Schrank-Elementen verstauen. Die Klassenräume wurden zudem mit digitalen Tafeln ausgestattet.

Der Schulträger Main-Kinzig-Kreis geht mit den begrenzten Raumkapazitäten an der Grundschule in Rückingen seit jeher „kreativ“ um, wie es Schuldezernent Jannik Marquart ausdrückte. „Es ist eine klassische Dorfschule, die seit rund 150 Jahren mitten im alten Ortskern liegt und für alle Kinder in Rückingen gut erreichbar“, so Marquart. „Durch moderne, flexible Möbel ist es uns möglich, die Räume neben dem Unterricht auch für die Hausaufgaben- und Nachmittagsbetreuung nutzen zu können.“

Für Erlensee verzeichnet der Main-Kinzig-Kreis wachsende Schülerzahlen. Die Bauplanung für eine vierte Grundschule ist daher bereits weit gediehen, in enger Abstimmung zwischen dem Main-Kinzig-Kreis, der Stadt Erlensee und dem Staatlichen Schulamt. Es ist nach den Worten von Jannik Marquart „eines der nächsten Großprojekte nach dem Startschuss für den Bau der Oberstufe in Nidderau“. Der Main-Kinzig-Kreis hat bereits Haushaltsmittel in zweistelliger Millionenhöhe in den laufenden Haushalt eingestellt.

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