Dagegen hatten sich Bürger und Bürgerinnen gewehrt und mit einer Unterschriftensammlung einen Bürgerentscheid erwirkt. Als Alternative wurde unter anderem der Bau von Solarparks aufgeführt. Windkraftanlagen oberhalb des Ortsteils Neuses an der hessischen-bayerischen Grenze hingegen sollten nicht gebaut werden. Ganz anders der Standpunkt der Befürworter, die vor allem vom Energiestammtisch Freigericht angeführt wurden. Auch Grüne, SPD und UWG unterstützten die Windkraft-Pläne. Dabei wurde unter anderem immer darauf verwiesen, dass von der Gemeindevertretung zunächst nur eine Prüfung beauftragt wurde und der endgültige Beschluss pro Windkraft noch nicht gefallen sei.
Die Entscheidung fiel mit einem Bürgerentscheid am 10. Juli, bei dem mit einem „Ja“ der Beschluss der Gemeindevertretung aufgehoben werden und bei einem „Nein“ die Entscheidung des Parlamentes bestehen bleiben sollte. Um die Entscheidung zu kippen reichte den „Ja“-Unterstützern allerdings nicht nur die Mehrheit bei der Abstimmung, es mussten auch 25 Prozent aller Wahlberechtigten ihr Kreuz bei „Ja“ machen. Bei 11.819 Wahlberechtigen in Freigericht waren dies 2.955 Wählerinnen und Wähler.
Das Ergebnis: 52,31 Prozent stimmten mit „Nein“, der Beschluss pro Windkraftpläne der Gemeindevertretung bleibt somit bestehen. 3.029 Wählerinnen und Wähler stellten sich hinter die Parlamentarier, 2.762 stimmten mit „Ja“ was 47,69 Prozent ausmachte. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,1 Prozent. Die Gemeinde wird somit mit entsprechenden Unternehmen Pläne für die Windkraftanlagen erarbeiten und diese dann den Ausschüssen der Gemeindevertretung präsentieren.







Kommentare
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Übrigens: Am Ton Ihrer Antworten kann man leicht erkennen, dass Schwurbeln und Blödsinn reden eher zu Ihrer Domäne gehören
Danke, ebenso.
Sicher! Die Buchen, die den Windrädern weichen müssem und die Rehe, die aufgrund dieser Waldrodungen keine Bleibe mehr haben, werden den Windparkbefürwortern dankbar sein, dass sie sie so "gerettet"haben. Und der durch die Windräder ausgetrocknete Erdboden wird reichlich Früchte tragen.
Freigericht ist letztendlich kein Gefängnis. Wer sich absolut damit nicht anfreunden kann, soll umziehen. Adieu…!!!!
Das im Grundgesetzt der Bundesrepublik Deutschland indirekt niedergeschriebene Recht auf Dummheit, soll und kann den Bürgern nicht abgesprochen werden.
Ich bin nur froh, daß Sie die Dummheit bei Anderen erkennen und auch benennen.
Vielen Dank!
Wenn die Meinung Anderer nicht mehr akzeptiert wird und diese als dumm bezeichnet werden, ist es mit der Demokratie nicht mehr weit her.
Zudem sind solche Äußerungen Ihrer Sache abträglich und erzeugt ein negatives Bild in der Öffenlichkeit.
Viele Grüße von einem Neuseser, der für die Windkraft gestimmt hat.
Da irren Sie sich.
Durch die Windräder retten wir unsere Wälder und Tiere. Denn Buchen und Rehe können in einem "Wüstenklima" nicht überleben.
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Auch wenn ich mich erst an den Anblick von Windrädern werde gewöhnen müssen, die gestrige Entscheidung war richtig.