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Mack besucht Freigerichter IT-Unternehmen CID

Mack besucht Freigerichter IT-Unternehmen CID

Im Rahmen seiner #Netztour „Hessen wechselt digital“ besuchte der Landtagsabgeordnete und netzpolitische Sprecher seiner Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Daniel Mack, die CID GmbH in Freigericht. 

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Das Unternehmen beschäftigt sich vorrangig mit dem Sortieren großer, heterogener Datenmengen in Echtzeit. Beispielsweise arbeitet die CID in einem europäischen Projekt gemeinsam mit dem Trinity College Dublin an einer Verbesserung des Katastrophenschutzes durch die Auswertung von Twitter-Meldungen. Daniel Mack erklärt dazu: „Die durch die zunehmende Digitalisierung entstehenden Datenberge zu sortieren und so nutzbar zu machen, ist eine essenziell wichtige Entwicklung. Das geht aber nur mit starkem Datenschutz. Ich freue mich sehr, dass ein solch innovatives Unternehmen seinen Hauptsitz in meinem Heimatkreis dem Main-Kinzig-Kreis hat.“

Das Unternehmen mit 180 Mitarbeitern hat sowohl Standorte in Freigericht und Biebergemünd als auch in Leipzig. Der Geschäftsführer und Gründer Alexander Lörch führte aus, dass der hauptsächliche Grund den Hauptsitz nicht in eine Großstadt zu verlegen die Work-Life-Balance seiner Mitarbeiter sei. „Das kann ich sehr gut nachvollziehen, schließlich wohne ich auch gern im ruhigen und attraktivem Bad Orb. Für die Gemeinde und den Kreis ist eine solche Einstellung natürlich ein Glücksfall. Um noch mehr Unternehmen zu einem Bleiben zu bewegen, muss die Situation für Firmen und Gründer gerade in Hessen verbessert werden“, sagt der Landtagsabgeordnete.

Ein wichtiger Punkt gerade im ländlichen Raum sei dabei der Ausbau der Breitbandverbindung, um den betreffenden Unternehmen auch technisch ein Bleiben zu ermöglichen. Die CID GmbH hat sich selbst eine Glasfaserleitung bis an ihre Geschäftsräume legen lassen. Ein anderer Angriffspunkt sei die Wirtschaftsförderung für Startups und junge IT Unternehmen. Seit ihrer Gründung 1997 hat die CID GmbH nie Wirtschaftsförderung erhalten. Daniel Mack kritisiert: „Die CID GmbH hat es aus eigener Kraft geschafft und sich durchgekämpft. Andere innovative und wichtige Startups schaffen das nicht oder gehen in andere Bundesländer, in denen die Landesregierung die Förderung der IT-Branche nicht verschläft. Das schwächt die hessische Wirtschaft und kostet gut bezahlte Arbeitsplätze.“ Der Landtagsabgeordnete fordert daher dringend, die IT-Wirtschaft bei der Wirtschaftsförderung endlich stärker in den Blick zu nehmen.

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