Vorstandsmitglied Mirjam Reus initiierte dieses Projekt und es wurde rasch mit einigen aktiven und interessierten Mitgliedern umgesetzt. Kleine Schiefertäfelchen verraten, um welche Heilpflanze es sich handelt. Trittsteine helfen den kleinen Besuchern, sich auch die weiter hinten gepflanzten Kräuter aus der Nähe betrachten zu können, freut sich Janina Mladek, die dies auch als schöne Ergänzung zu dem neu angelegten Naturspielplatz sieht.
Zu finden sind Gänseblümchen, Herzgespann, Beinwell, Odermennig, Lavendel, Salbei, Gundermann, Spitzwegerich, Königskerze, Fingerhut, Frauenmantel, Lungenkraut, Alant, Waldmeister, Schlüsselblume, Bärlauch, Schöllkraut – und zum Erstaunen mancher Besucher auch Brennnessel und Löwenzahn. „Warum hat man denn dieses Unkraut da hingepflanzt?“ Diese Frage wurde ab und an geäußert, aber schnell beantwortet: Auch und gerade diese beiden Pflanzen sind wertvolle Heilpflanzen und verdienen ganz und gar nicht die Bezeichnung „Unkraut“, erläutert Mirjam Reus als Kräuterexpertin. Künftig sollen kleine Erläuterungen am Kräutergarten angebracht werden, um dem interessierten Besucher eine schnelle Information zu ermöglichen.



