"Trotz der weiterhin angespannten Finanzlage sehen wir in dem verabschiedeten Etat einen wichtigen Schritt, um die Handlungsfähigkeit unserer Stadt zu sichern und notwendige Investitionen zu ermöglichen. Wir setzen uns seit Jahren für eine solide und sparsame Haushaltsführung ein. Deshalb fällt es uns nicht leicht, einen Haushalt mit einem Defizit zu beschließen“, erklärt Fraktionsvorsitzender Mario Röder. Gleichzeitig sei klar, dass die finanziellen Probleme der Kommune maßgeblich durch Erhöhung der Kreis- und Schulumlage sowie immer neue Aufgaben aus Berlin ohne ausreichende Gegenfinanzierung verursacht würden.
Positiv bewertet die BG, dass das ursprünglich geplante Defizit durch intensive Beratungen von zunächst 5,7 auf 3,4 Millionen Euro reduziert werden konnte. Durch den mit anderen Fraktionen eingebrachten Antrag zum Stellenplan erwartet BG zusätzliche Einsparungen und eine weitere Verbesserung des Ergebnisses.
"Der Haushalt trägt an vielen Stellen die Handschrift der Bürger für Gelnhausen. Die Entwicklung zur Schwammstadt ist seit Jahren eine zentrale Forderung der BG, um den Folgen des Klimawandels zu begegnen. Mit gezielten Maßnahmen wie zusätzlichen Wasserrückhaltemaßnahmen im Wald zum Schutz vor Starkregen, Entsiegelungsprojekten und innovativen Konzepten zur Regenwasserbewirtschaftung machen wir Gelnhausen fit für die Zukunft. Die Erstellung eines Nahwärmekonzepts, sowie Verbesserungen der Verkehrssicherheit an Schulen und die Aufwertung der Bushaltestelle am Kapellenweg Ecke zur Alten Leipziger Straße sind berücksichtigt. Auch die Einführung der Grundsteuer C und die Schließung der Radweglücke am R3 gehen auf langjährige Forderungen der BG zurück. Die mittelfristige Finanzplanung zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Jetzt gilt es, den begonnenen Konsolidierungskurs konsequent fortzusetzen – mit Augenmaß, klaren Prioritäten und ohne die Bürgerinnen und Bürger durch höhere Steuern oder Gebühren zusätzlich zu belasten“, so Röder.



