Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Matthias Zach macht in diesem Zusammenhang in aller Deutlichkeit darauf aufmerksam, dass hier öffentliches Eigentum beschädigt werde und dies sich letztendlich auch auf die Verursacher des Schadens auswirke. „Die Schule muss die Reparatur- und Ersatzkosten für die Fensterscheiben aus ihrem Sachbudget bezahlen. Geld, das dann für andere sinnvolle Zwecke, die den Schülerinnen und Schülern zu Gute kommen könnten, nicht mehr zur Verfügung steht“.
Zach weist auch auf weitere Konsequenzen hin, die sich aus wiederholten Vandalismusschäden ergeben könnten: „Ich bin weder ein Freund von Zäunen, noch von Überwachungskameras. Beide engen den jeweiligen persönlichen Entfaltungsbereich ein: Einerseits die freie Verfügung über Schulplätze andererseits der unbeobachtete Umgang zwischen Menschen. Ich komme allerdings nicht an der Tatsache vorbei, dass beides ‚Einzäunen und Überwachen‘ an manchen Stellen zu einem Rückgang der Vandalismusschäden führt“.
Die Polizei ist informiert, Anzeige wurde erstattet. Um die Chancen zur Ergreifung der Täter zu erhöhen, bitten der Schulträger und die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer Beobachtungen oder Informationen rund um die Ereignisse an der Ysenburgschule mitzuteilen hat, wendet sich telefonisch an die Polizei Gelnhausen (06051/8270) oder das Amt für Schulverwaltung (06051/851-4901).
„Es ist keine besondere Leistung sich sein Mütchen beim Zerstören öffentlicher Einrichtungen abzukühlen, für das Spiel mit dem Risiko oder sonstige Mutproben gibt es genügend legale Alternativen und Angebote“, so Matthias Zach.
Foto: Kaputte Scheiben und Fensterrahmen sind das Ergebnis mutwilliger Zerstörung an der Ysenburgschule.


