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Neuner will Neubau der Schallschutzwand an A66 beschleunigen

Neuner will Neubau der Schallschutzwand an A66 beschleunigen
Von links: Wolfgang Werner, Werner Böhm, Michael Neuner.

Die Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger in der Region ernst zu nehmen und zu unterstützen, ist ein zentraler Schwerpunkt von Michael Neuner, dem SPD-Bundestagskandidaten für den Wahlkreis 174 (Main-Kinzig – Wetterau II – Schotten).

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Im Rahmen eines persönlichen Austauschs traf sich Neuner mit Anwohnern der L3333 und der A66, um sich über den aktuellen Stand des Projekts „Neubau der Schallschutzwand A66“ im Bereich Gelnhausen-Höchst zu informieren. Werner Böhm und Wolfgang Werner erläuterten ihm die Entwicklungen des Projekts anhand einer detaillierten zeitlichen Aufstellung von 2015 bis heute.

"Bereits 2015 wurde das Thema von Hessen Mobil aufgegriffen, jedoch fehlen seitdem klare zeitliche Perspektiven. Trotz mehrfacher Anfragen seitens der Bürger blieben Aussagen zu einem verbindlichen Zeitplan aus. 2021 ging das Projekt in die Zuständigkeit der Autobahn GmbH über, ohne dass sich an der unklaren Informationslage etwas änderte. Die jüngste Information des Bundesverkehrsministeriums vom November 2024 gibt an, dass derzeit ein Vergabeverfahren für die Planung läuft und die Dimensionierung der Lärmschutzwand Mitte 2025 vorliegen soll. Erst danach sollen weitere Schritte wie Vermessung, Baugrunduntersuchung, Landespflege und Grunderwerb in Angriff genommen werden – eine Terminierung dieser Maßnahmen bleibt weiterhin offen. Werner Böhm kritisierte die mangelnde Parallelität der Abläufe und hinterfragte, warum einzelne Maßnahmen nicht zeitgleich vorangetrieben werden können, um die langjährigen Verzögerungen zu verhindern", heißt es in einer Pressemitteilung.

Michael Neuner bedankte sich für die umfangreichen Einblicke und zeigte sich solidarisch mit den Anwohnern, die seit Jahren unter der Lärmbelastung leiden. Er sicherte seine Unterstützung zu und kündigte an, im nächsten Schritt das Gespräch mit dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum zu suchen, um auf eine Beschleunigung des Projekts zu drängen. „Die Menschen in Gelnhausen-Höchst warten bereits zu lange auf eine Lösung. Es ist höchste Zeit, dass dieses Projekt mit der nötigen Priorität behandelt wird,“ betonte Neuner abschließend.

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Von links: Wolfgang Werner, Werner Böhm, Michael Neuner.

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