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Fernwärme: Gemeindewerke prüft Angebot aus Hanau

Fernwärme: Gemeindewerke prüft Angebot aus Hanau

Die zurückliegenden Tage haben bei der Frage der Fernwärmeversorgung neue Informationen für Großkrotzenburg gebracht.

Harth & Schneider

"In den zurückliegenden Tagen wurden Gespräche mit den Stadtwerken Hanau geführt. In der Informationsveranstaltung ist von der Geschäftsführerin der Stadtwerke Hanau Bereitschaft geäußert worden, Synergien in Bezug auf die Fernwärmeversorgung für Großkrotzenburg zu prüfen. Der Geschäftsführer der Gemeindewerke wird hier entsprechende Prüfungen vornehmen. Dieses Ergebnis wird in den zuständigen Gremien beraten. Die Bürgerinnen und Bürger werden schnellstmöglich über Ergebnisse informiert", heißt es aus dem Rathaus.

2. Die Planungen für die eigene Erzeugungsanlage seien weit fortgeschritten, Verträge unterschrieben und der Bau laufe bereits: "Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Gemeindewerke werden die zuständigen Gremien mit den Vertragspartnern klären wie die geplante eigene Erzeugungsanlage kostenmäßig optimiert werden kann und wie die weiteren Schritte aussehen. In den vergangenen Tagen ist bekannt geworden, dass eine Fernwärmeauskopplung aus dem Kohleblock entgegen anders lautender Aussagen nun doch möglich ist. Es soll mit Uniper geklärt werden, ob und wann eine Auskopplung aus dem Kohleblock des Kraftwerks Staudinger wieder möglich ist. Dies könnte nach Aussage des Bundesministeriums an den Tagen, an denen der Kohleblock in Betrieb ist, grundsätzlich in Betracht kommen. Beim Main-Kinzig-Kreis wird sich erkundigt, weshalb die dort in Erfahrung gebrachten Informationen nicht weitergegeben worden sind."

Am 18.12.2024 um 19:00 Uhr findet im Limes-Forum (Bürgerhaus) eine zweite Informationsveranstaltung der Gemeindewerke für die Kundinnen und Kunden statt, die bei der ersten Informationsveranstaltung keinen Platz erhalten haben. "Es wird hier um die gleichen Inhalte gehen. Sie können die Informationen und die Präsentation aus der Informationsveranstaltung auch auf der Seite der Gemeindewerke einsehen", heißt es abschließend aus dem Rathaus.

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Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de

Kommentare

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VS
1 jahr vor
Ein Tipp zum neuen Jahr: Prüfen Sie alle einmal, mit wieviel KW Ihr Grundleistungspreis abgerechnet wird.
Diskutiert wird ja die Frage, warum die Gemeindewerke eine Abrechnung auf Basis 5Kw nicht anbieten - im Gegensatz zu den Stadtwerken - und ein Einfamilienhaus mit 10Kw (aufwärts) abrechnen.
Auf die Möglichkeit, diese 10Kw auf die Hälfte zu reduzieren mit enormer Ersparnis, hatte ich bereits hingewiesen. Bei einer Überprüfung meiner Abrechnungen musste ich nun feststellen, dass ich nicht mit 10Kw, sondern mit 15Kw abgerechnet werde. Eine Nachfrage in der Nachbarschaft bestätigt, dass dies offenbar eher die Regel als dieAusnahme ist.
15Kw sind für ein Einfamilienhaus vollkommen überdimensioniert - ein Schelm, der Böses dabei denkt. Immerhin wird einem die Grundleistung bei Abschluss des Vertrages untergeschoben und kein Mensch hinterfragt diese Zahl - kann sie nicht hinterfragen. Böse Zungen könnten auch davon sprechen, dass die Gemeindewerke die Kunden hier vorsätzlich betrügen.
Fakt ist, dass ich mit dem Dreifachen des Grundleistungspreises von Hanau abgerechnet wurde und weiter werden soll, weil das, O-Ton Geschäftsführer Müller, „wirtschaftlich für die Gemeindewerke notwendig ist“. Ich nenne das zumindest unseriös und behalte mir rechtliche Schritte vor.
Ich habe jetzt - wie viele Nachbarn auch - die 50%ige Reduzierung der Grundleistung verlangt und spare bei dem neuen Preisblatt damit 1.275 Euro im Jahr. Nachmachen!
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reklov
1 jahr vor
Hallo VS, eins vorweg, auch ich bin ein leidgeprüfter Fernwärmekunde. Trotzdem halte ich Ihre These, dass für ein EFH eine Anschlussleistung von 15 KW vollkommen überdimensioniert ist, nicht grundsätzlich haltbar. Für eine optimale Anschlussleistung sind nämlich mehrere Kriterien zu berücksichtigen, eins davon sind die Vollbenutzungsstunden, die man anhand des Jahresverbrauchs leicht selbst ermitteln kann Eine effiziente Anschlussnutzung wird nämlich bei 1200-1500 und mehr Vollbenutzungsstd erreicht. U. a. die Mainova stellt hierzu als besonderen Kundenservice (bei unseren Gemeindewerken Fehlanzeige!) entsprechende Informationen zur Verfügung „Ihre Anschlussleistung für Fernwärme–Dauerhaft Heizkosten sparen dank bedarfsgerechter Leistungsberechnung“, hier finden Sie auch den Leitfaden zur Überprüfung der Anschlussleistung. Siehe: https://www.mainova.de/de/tarife/waerme/anschlussleistung-fuer-fernwaerme. Auch der Bund der Energieverbraucher hat einen solchen Leitfaden veröffentlicht: https://www.energieverbraucher.de/de/anschlusswerte-zu-hoch__507/
Darüber hinaus teilen Sie mit, dass Sie -wie viele Ihrer Nachbarn auch – eine 50%ige Reduzierung der Anschlussleistung von zurzeit wohl 15 KW auf 7,5KW verlangt haben und gemäß dem neuen Preisblatt 1.275 €/J sparen. Das ist ein Irrglaube, Sie sparen lediglich 868,70 €, da gemäß den Bedingungen der Gemeindewerke der Mindestanschlusswert 10 KW beträgt. Sie können die Anschlussleistung zwar jederzeit gerne auf unter 10 KW per Antrag ändern lassen, freuen wird dies allerdings nur die Gemeindewerke, da sie dann grundsätzlich weniger Leistung bereithalten und von Uniper abrufen muss!
Aber auch Ihr Hinweis auf die Verfahrensweise bei den Stadtwerken Hanau ist irreführend, dort wird nämlich grundsätzlich nach installierter Anschlussleistung abgerechnet!

Also nochmals Vorsicht mit der Aufforderung Ihren Schritt ungeprüft nachzumachen!
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VS
1 jahr vor
Hallo reklov,
Ihre Ansicht ist falsch, dass die Gemeindewerke auch dann mit 10Kw abrechnen (dürfen), wenn ich weniger als 10Kw Grundleistung verlange. Entscheidend ist nicht, was die Gemeindewerke wollen oder in ihren Preisblättern stehen haben, sondern das, worauf der Kunde nach § 3 AVBFernwärmeV Anspruch hat. Das muss der Lieferant dann abrechnen - übrigens egal ob er mehr zur Verfügung stellt oder nicht weniger als 15 oder 10Kw zur Verfügung stellen kann. Glauben Sie mir in diesem Fall, ich spare 1.300 Euro bei der Reduzierung auf 7,5 Kw. Ich folge Ihrem technischen Sachverstand, in rechtlichen Fragen folge ich meinem eigenen Sachverstand.
Warum die Gemeindewerke mindestens 10 Kw berechnen, hat Herr Müller öffentlich klar kommuniziert: Weil die Gemeindewerke es wirtschaftlich benötigen. Entscheidend ist aber nicht, was der Energielieferant wirtschaftlich benötigt sondern das, was der Endverbraucher tatsächlich benötigt und umgesetzt haben will. Genau deswegen gibt es den § 3 AVBFernwärmeV, geschützt werden soll der Kunde vor unlauterem Geschäftsgebahren, wie es hier in der Gemeinde evtl. der Fall zu sein scheint.
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reklov
1 jahr vor
Hallo VS, ich habe nicht in Abrede gestellt, dass Sie Ihre Anschlussleistung auf unter 10 KW reduzieren können, das ergibt sich, wie Sie zutreffend genannt haben, bereits aus § 3 AVBFernwärmeV. Dort heißt es aber nur, "das Fernwärmeversorgungsunternehmen hat dem Kunden die Möglichkeit einzuräumen, eine Anpassung der vertraglich vereinbarten Wärmeleistung während der Vertragslaufzeit vorzunehmen. Die Anpassung der Leistung nach Satz 1 kann einmal jährlich mit einer Frist von vier Wochen zum Ende eines Kalendermonats erfolgen und bedarf keines Nachweises, sofern sich die Leistung nicht um mehr als 50 Prozent reduziert." Dieser § 3 AVBFernwärmeV bezieht sich lediglich auf eine Leistungsreduzierung und impliziert damit nicht automatisch auch eine Reduzierung des Mindestleistungspreises für einen 10 KW Anschluss in Großkrotzenburg.
Im Übrigen befinden sich die Gemeindewerke hier in guter Gemeinschaft u. a. mit Mainova Mindestleistungspreis = 15 KW und Stadtwerke Marburg Mindestleistungspreis = 6 kW um nur mal zwei
Energieversorgungsunternehmen zu nennen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Mainova und SWM hier rechtswidrige Abrechnungen vornehmen, zumal gerade Mainova schon vom Bundeskartellamt geprüft und auch abgemahnt wurde.

Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.
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VS
1 jahr vor
PS: wenn ich nicht unter die vom Versorger festgesetzte Mindestleistung reduzieren kann mit der Folge, dass dann auch weniger abgerechnet wird, macht die Regelung des § 3 I AVBFernwärmeV keinen Sinn.
Die einseitig festgesetzte Mindestleistung dürfte im Übrigen bereits nach den Regelungen zum Verbraucherschutz der §§ 305 ff. BGB unwirksam sein.
Irgendjemand wird es sicher auf eine gerichtliche Überprüfung ankommen lassen, und dann wird man sehen, ob die Gemeindewerke hier redlich und sauber vorgegangen sind und weiter vorgehen.
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VS
1 jahr vor
Der Versorger kann natürlich mit dem Kunden eine Grundleistung wie auch immer vereinbaren, das stelle ich grundsätzlich nicht in Abrede. Ob es lauter ist vom Versorger, für ein EFH 15Kw zu vereinbaren (immerhin kann der Kunde diese Zahl nicht überprüfen, da er - im Gegensatz zum Versorger - keine Kenntnis hat, ob die Zahl angemessen ist), steht auf einem anderen Blatt. Und deswegen stehen Mindestleistungen anderer Anbieter meiner Auffassung nicht entgegen. Wir befinden uns bei der Fernwärme aber nicht im Wettbewerb wie bei Strom oder Gas, sondern sind immer von einem Anbieter abhängig. Genau das aber erhöht die Pflichten des Versorgers, zumal er zumeist - wie hier bei uns - öffentlicher Grundversorger ist.
Es bleibt spannend…
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VS
1 jahr vor
Das vielgepriesene Nachverhandeln der Vertreter von Gemeinde und Gemeindewerke mit Uniper vorletzten Montag bringt laut heutiger Auskunft bei einer Musterrechnung eines Einfamilienhauses 7% Reduzierung ab voraussichtlich 1. April. Diese Reduzierung als signifikant zu bezeichnen, halte ich für unseriös. Angesichts des Sprungs von heute 215 auf 517 Euro ab 1. Januar ist die Absenkung auf sodann 480 Euro eher vernachlässigbar und sollte nicht als tolle Leistung gepriesen werden. Eine tolle Leistung würde es sein, wenn die Auskoppelung vom Kraftwerk schon umgesetzt wäre bzw. schnellstens umgesetzt wird. Ob und wann dies der Fall sein wird, steht nach den heutigen Aussagen in den Sternen…
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reklov
1 jahr vor
Dieser Aussage von VS muss ich uneingeschränkt zustimmen!
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VS
1 jahr vor
zitiere reklov:
... zitiere reklov:
[quote name="VS"]Die Aufträge für die neue Anlage müssen europaweit ausgeschrieben werden. Ich kann nicht glauben, dass das bereits geschehen ist.
Wer weiss da mehr?


hier sind m.E. alle zurzeit laufenden EU-Verfahren der WärmeEnergie
Großkrotzenburg GmbH zu finden:

... das war der falsche Link!
hier der Richtige:


https://ted.europa.eu/de/search/result?publication-date-from=20220101&publication-date-to=20241231&contract-nature=works%2Csupplies&place-of-performance=DE719&buyer-name=W%C3%A4rmeEnergie+Gro%C3%9Fkrotzenburg+GmbH&search-scope=ALL

Wenn noch ausgeschrieben wird, sondiert Aufträge auch noch nicht vergeben. Reine Schutzbehauptung, um das grüne Projekt nicht aufgeben zu müssen. Und fünf Monate im Jahr machen wir das Wasser mit einem Gaskocher heiß wie derzeit auch. Und da sollen die Kosten wieder sinken?
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W.H.
1 jahr vor
Wie beheizt sich eigentlich Kahl/ Main. Das Klima dort unterscheidet sicher sixh kaum. Liegt es am Bundesland? Am Wähler? Was machen wir, wenn WÜ, MSP, OF, AB, den Main als Energiequelle nutzen wollen. Schlittschuhfahren nach Klaabimm im Herbst?
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VS
1 jahr vor
Die Aufträge für die neue Anlage müssen europaweit ausgeschrieben werden. Ich kann nicht glauben, dass das bereits geschehen ist.
Wer weiss da mehr?
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reklov
1 jahr vor
zitiere VS:
Die Aufträge für die neue Anlage müssen europaweit ausgeschrieben werden. Ich kann nicht glauben, dass das bereits geschehen ist.
Wer weiss da mehr?


hier sind m.E. alle zurzeit laufenden EU-Verfahren der WärmeEnergie
Großkrotzenburg GmbH zu finden:

file:///C:/Users/vwber/Downloads/TED_14-12-2024.pdf
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reklov
1 jahr vor
... zitiere reklov:
[quote name="VS"]Die Aufträge für die neue Anlage müssen europaweit ausgeschrieben werden. Ich kann nicht glauben, dass das bereits geschehen ist.
Wer weiss da mehr?


hier sind m.E. alle zurzeit laufenden EU-Verfahren der WärmeEnergie
Großkrotzenburg GmbH zu finden:

... das war der falsche Link!
hier der Richtige:


https://ted.europa.eu/de/search/result?publication-date-from=20220101&publication-date-to=20241231&contract-nature=works%2Csupplies&place-of-performance=DE719&buyer-name=W%C3%A4rmeEnergie+Gro%C3%9Fkrotzenburg+GmbH&search-scope=ALL
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