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Energieversorgung: Menschen vor horrenden Preisen schützen

Energieversorgung: Menschen vor horrenden Preisen schützen

Der Kreisverband der Partei Die Linke und der Direktkandidat des Wahlkreises 179, Matthias Okon, beziehen Stellung in der Debatte um die Fernwärme in Großkrotzenburg.

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„Natürlich beschäftigen auch wir uns mit dem Thema Fernwärme in Großkrotzenburg. Allerdings ist es uns wichtig, nicht aus der Distanz hohle Phrasen zu dreschen. Uns interessiert welche Veränderungen den betroffenen Haushalten tatsächlich drohen und welche Akteure das zu erwartende Desaster noch abwenden könnten. Hier scheint momentan vor allem die Stadt Hanau gemeinsam mit den Stadtwerken eine attraktive Alternative zu sein“, so Matthias Okon.

„Wir waren am Dienstag bei der Bürgerversammlung vor Ort. Doch wie 100 weitere Bürgerinnen und Bürgern konnten wir keinen Platz im Bürgerhaus ergattern – die Verantwortlichen hatten das hohe öffentliche Interesse wohl unterschätzt“, ergänzt Arno Richter, linker Aktivist und seit Kurzem Parteimitglied.

„Wir konnten allerdings die Gelegenheit nutzen, um mit einigen Betroffenen ins Gespräch zu kommen. Das drohende Szenario und die persönlichen Schilderungen machen fassungslos. Wir erfuhren, dass es bereits jetzt für Großkrotzenburger Haushalte nicht unüblich ist, für Fernwärme mehr als 300 Euro monatlich an den Versorger zu zahlen. Wir haben solche Abschlagsrechnungen einsehen dürfen!“

„Man kann“, so Okon weiter, „leicht verstehen, dass die prognostizierte Preissteigerung um mehr als 100 Prozent für viele Menschen existenzbedrohend wäre. Umso zweifelhafter erscheint das Krisenmanagement der Beteiligten. Für mich steht fest, dass der Energieversorger Uniper verpflichtet sein sollte, auch im kommenden Jahr Fernwärme zu akzeptablen Preisen zu liefern!  Es kann nicht sein, dass ein mit Steuergeldern geretteter Konzern durch horrende Preise fette Gewinne auf Kosten seiner Kunden generiert. Der Staat muss seine Menschen schützen und den Irrsinn stoppen! Grundsätzlich fordere ich, die allgemeine Energieversorgung in staatliche Verantwortung zu überführen. Mit menschlichen Grundbedürfnissen dürfen keine Profite generiert werden, die obendrein – durch die Dividenden – zu einer weiteren Umverteilung von unten nach oben beitragen. Um den Menschen in Großkrotzenburg kurzfristig zu helfen, hoffe ich auf eine Einigung mit den Hanauer Stadtwerken“, so Okon abschließend.

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Kommentare

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Ur-Stephan
1 jahr vor
Gibt es eigentlich schon einen Kanzlerkandidat der Linken?
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SED-Feind
1 jahr vor
Nebenan hat sich Parteifreund Helge Fitz ja ziemlich blamiert. Konnte noch nicht einmal seine Brandmauer erklären und wer und warum seinem Demokratiebegriff nach Demokrat ist und wer und warum nicht. Hat statt zu antworten zunächst auf sich selbst hingewiesen und dass er keine DDR-Vergangenheit habe (wonach ihn gar niemand gefragt hatte und was ja durch seine Mitgliedschaft in der mit der SED rechtsidentischen Partei die Linke ja doppelt schräg klingt), dann nur noch auf die AfD geschimpft und auf wiederholte Nachfrage nach seiner Definition von Demokraten nur noch Zeitmangel vorgeschützt. Von diesem Kollegen kommt wohl kaum noch was lesenswertes.

Und nun erfreut uns Herr Matthias Okon mit bisher leider noch unbelegten Tatsachenbehauptungen über die Gründe der hohen Fernwärmekosten in Großkrotzenburg. Er will herausgefunden haben, dass "fette Gewinne des Energieversorgers Uniper" alleinige Ursache sind und "mit menschlichen Grundbedürfnissen generierte Profite", "die obendrein – durch die Dividenden – zu einer weiteren Umverteilung von unten nach oben beitragen" würden.
Dazu fehlen leider bisher jegliche Zahlenangaben seinerseits. Aber die liefert er sicherlich noch nach?
Hoffentlich auch über die Höhe der aufgrund überhöhter Fernwärmerechnungen erzielten Dividendenausschüttungen und zuletzt über die Vermögensverhältnisse der Uniper-Aktionäre, von denen Herr Okon ja (woher eigentlich?) weiß, dass die sämtlich reiche Leute seien.

Eine gute Gelegenheit für Herrn Okon, zu zeigen, dass er auf einem Niveau argumentieren kann, das ihn für den Deutschen Bundestag qualifizieren würde. Und nicht so enttäuschend, wie sein Parteikollege Fitz.
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3
Antilenz
1 jahr vor
Und da kommen Sie...die Kandidaten aus ihren Löchern und wollen mit hohlen Phrasen auf Stimmfang gehen. Stimmt ist ja Bundestagswahl. Wann war die Linke das letzte Mal in Großkrotzenburg präsent? Stimmt, gar nicht.
Egal ob Kandidat Oehl oder Okon, helfen tut diese Pressemitteilung nicht und verschwendet einfach nur Lebenszeit.
Setzen 6.
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3
Hups
1 jahr vor
„Allerdings ist es uns wichtig, nicht aus der Distanz hohle Phrasen zu dreschen„
Wenn ich diesen Artikel lese, sträuben sich mir die Nackenhaare. Keine Ahnung was hier abgeht, aber dann doch Phrasen dreschen.
Hier fällt mir ein Spruch von Dieter Nuhr ein.
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