TPL_VORSPRUNG_SKIP_NAV
Keiler Bier

"Konservative Bürger Gründau" boykottieren erneut Haushaltssitzung

"Konservative Bürger Gründau" boykottieren erneut Haushaltssitzung

Die Fraktion der Konservativen Bürger Gründau hatte entschieden, die Haushaltssitzung der Gemeindevertretung am Montag zu boykottieren.

Der Boykott ist die Antwort auf die aus ihrer Sicht nicht ausreichende Berücksichtigung der Anliegen der Bürger Gründaus im aktuellen Haushaltsentwurf.

„Wir können es nicht mit unserem Gewissen vereinbaren, einen Haushalt zu unterstützen, der aus unserer Sicht die wirklichen Bedürfnisse der Bürger von Gründau ignoriert.“ Die Konservativen Bürger Gründau kritisieren, dass im vorliegenden wie auch im vergangenen Haushalt keinerlei Sparwille zu erkennen ist. „Unser Boykott ist ein deutliches Zeichen, dass wir die politische Arbeit in der Gemeindevertretung nur dann unterstützen können, wenn die Interessen der Bürger von Gründau ernst genommen und im Haushalt entsprechend berücksichtigt werden. Wir fordern die Verwaltung auf, endlich die Prioritäten richtig zu setzen“, so Marcus Marx weiter.

Die Konservativen Bürger Gründau kündigten an, dass sie weiterhin an alternativen Vorschlägen arbeiten werden, die eine nachhaltigere und bürgerfreundlichere Haushaltsplanung für die Gemeinde Gründau ermöglichen sollen.

Artikel teilen: Teilen Tweeten Teilen
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de

Kommentare

0
BürgerIn
1 jahr vor
Der Boykott ist ein deutliches Zeichen, daß die Fraktion mit sinnvoller Parlamentsarbeit überfordert ist. Ehrlich: Ohne die wichtigtuerische Pressemitteilung wäre niemand die Abwesenheit aufgefallen. Wertvolle Parlamentsarbeit zeichnet sich durch sinnvolle Vorschläge aus. Ein Boykott ist eine alberne Schutzbehauptung für fehlende Ideen.
Gefällt mir Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
1
Udo Bott
1 jahr vor
Ein Boykott ist keine Lösung, sondern eine Arbeitsverweigerung. Wer wirklich etwas verändern will, muss sich der Debatte stellen, Argumente liefern und im Zweifel mit Nein stimmen. Sich einfach der Sitzung zu entziehen, bedeutet, sich der Verantwortung zu entziehen. Wer gewählt wurde, um Politik zu gestalten, sollte sich nicht verweigern, sondern sich der Diskussion stellen. Alles andere ist eine Täuschung der eigenen Wählerschaft.
Durch das bewusste Fehlen bei der Sitzung hat die KBG es auch versäumt sich bzgl. der Resolution zu den Windkraftanlagen im Büdinger Wald zu positionieren. Das zeigt, wie kurzsichtig und ignorant es ist, eine ganze „Haushaltssitzung“ durch Fernbleiben zu boykottieren. Es geht der KBG nicht um konstruktive Politik, sondern um Protest um des Protestes willen.
Damit macht die KBG sich selbst überflüssig – wer sich nicht einbringt, sondern nur blockiert, hat in der Gemeindevertretung keinen Mehrwert.
Gefällt mir 2 Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
2
Karin Schreiber
1 jahr vor
Durch boykottieren der Haushaltssitzung erreicht man nichts.
Das ist Kindergarten Niveau.
Gefällt mir 4 Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren | Kommentar melden
Zeig dein Herz und spendiere der Redaktion einen Kaffee! Jede Unterstützung hilft uns, weiterhin unabhängig aus der Region zu berichten.
☕ Kaffee spendieren
Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis