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Keiler Bier

Geselliges Beisammensein beim Ersten Seniorencafé

Nicht nur bauliche Veränderungen hat sich die Dorferneuerung in Mittel-Gründau zum Ziel gesetzt, auch die Schaffung und Verstärkung sozialer Kontakte aller Altersgruppen stellt einen wesentlichen Inhalt in diesem Programm dar.

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Die Mitglieder  des Arbeitskreis Familie, Soziales und Kultur, der aus dem Dorferneuerungsprogramm entstanden ist,  haben sich nun entschlossen, einen ersten „sozialen“ Versuchballon zu starten. Am Freitag, 19. Oktober, wird von 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr das Erste Seniorencafé im kleinen Saal der Mehrzweckhalle stattfinden. Der Arbeitskreis Familie, Soziales und Kultur sowie die Gemeinde Gründau laden alle Mittel-Gründauer Senioren dazu herzlich ein. Ob allein, zu zweit, mit Ehepartner oder Lebensgefährten, alle sind herzlich willkommen und aufgefordert, aktiv am Seniorencafé teilzunehmen.

Es soll ein geselliges Beisammensein bei Kaffee, Apfelkuchen und belegten Brötchen werden. Daneben werden Vertreter des Arbeitskreises, der Dorferneuerungsbehörde und der stellvertretende Bürgermeister, Hans Kroth, über das Dorferneuerungsprogramm informieren und die Zielsetzung des Seniorencafés vorstellen. Es soll keine Präsentationsveranstaltung werden, sondern alle Senioren sind aufgefordert, ihre Ideen und Wünsche an den Arbeitskreis und für die weitere Gestaltung des Seniorencafés einzubringen.

Zwei weitere Seniorencafés sind schon für Dezember und Februar geplant. Der Arbeitskreis Familie, Soziales und Kultur hatte sich in vielen Diskussionsrunden mit der Frage auseinander gesetzt, wie die dörfliche Gemeinschaft, soziale Kontakte und das tägliche Mit- und Füreinander zwischen den Generationen im Dorf belebt und gefördert werden können.

Am Ende lagen viele Ideen auf dem Tisch: Angefangen bei einer Krabbelgruppe, über einen Jugendtreff bis hin zu einem Seniorencafé. Schnell war klar, dass all diese Initiativen eng damit verbunden sind, dass dafür geeigente Räumlichkeiten bereit stehen. Andererseits ist es für die Mitglieder im Arbeitskreis nicht leicht zu beurteilen, ob der von ihnen erkannte Bedarf auch so in der Bevölkerung Mittel-Gründaus gesehen wird. Je nachdem wie die Mittel-Gründauer Senioren dieses Seniorencafé annehmen werden, wird daher zu bewerten sein, ob der Arbeitskreis in dieser Richtung weiter tätig sein soll.

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