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Gründau: Neue „Halle der Begegnung“ in Mittel-Gründau feierlich eröffnet

Gründau: Neue „Halle der Begegnung“ in Mittel-Gründau feierlich eröffnet

Ein Ort für Abschied, Begegnung und neue Perspektiven: Am Freitag, 24. April 2026, wurde die neu errichtete „Halle der Begegnung“ in Mittel-Gründau nach Abschluss aller Baumaßnahmen im Rahmen einer Feierstunde offiziell an die Öffentlichkeit übergeben. Die Halle entstand anstelle der ehemaligen, baufälligen Kapelle am Friedhof und wurde von der Gemeinde Gründau neu errichtet.

Ursprünglich als Trauerhalle konzipiert, eröffnet das Gebäude heute bewusst neue Wege: Nach Einschätzung der Verwaltung bietet es Nutzungsmöglichkeiten über seine ursprüngliche Bestimmung hinaus. Bereits bei der Planung stand ein klarer architektonischer Anspruch im Mittelpunkt: „Unser Ziel war es, ein ruhiges, besonnenes Gebäude zu schaffen. Eine Architektur, die sich zurücknimmt und den Menschen Raum gibt. Ein Gebäude, das bewusst mehr Bühne als Darsteller sein möchte“, erklärte der verantwortliche Architekt Matthias Weismüller.

Mit Blick auf die zukünftige Nutzung wird die Halle nicht nur als Ort des Abschieds gedacht. Die Räumlichkeiten können auch für standesamtliche Trauungen, kirchliche Anlässe sowie kleinere kulturelle Veranstaltungen genutzt werden.  Auch Bürgermeister Markus Kern (CDU) unterstrich die besondere Bedeutung des neuen Gebäudes: „Die neue Begegnungshalle ist mehr als ein Gebäude aus Beton, Holz und Glas. Sie soll künftig ein Ort des Zusammenkommens sein – in Momenten des Abschieds, aber auch bei Trauungen, Gesprächen und spontanen Begegnungen. Sie steht für das, was unsere Gemeinde ausmacht: Zusammenhalt, Respekt und ein positives Miteinander.“

Die Feierstunde begann um 14 Uhr und bot den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, die neuen Räumlichkeiten gemeinsam mit den verantwortlichen Planern, Baufirmen sowie den politischen Verantwortlichen zu besichtigen. Mit der „Halle der Begegnung“ ist in Mittel-Gründau ein Ort entstanden, der Funktionalität und Atmosphäre verbindet und Raum schafft für das, was Menschen zusammenbringt.

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Von links: Hans-Jürgen Michel, Matthias Weismüller, Kerstin Berk, Markus Kern, Ottmar Fuß.

Kommentare

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Baumeister
2 wochen vor
Den Satz "Ein Gebäude, das bewusst mehr Bühne als Darsteller sein möchte“ verstehe ich nicht. Ein Bunker bleibt ein Bunker, wenn er mit Oberlichtern ausgestattet ist.

Die Verbindung verschiedener Nutzungsmöglichkeiten ist ein guter Gedanke. Aushändigung von Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, Sterbeurkunde an einem Ort. Ausbaufähig. Ein Formular für alle Gelegenheiten.

Bei zeitiger Planung hätte man noch die Feuerwehr integrieren können.

Auf dem Bild wirkt die Halle teuer -trotzdem stillos, ungemütlich,
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1
FranGo
2 wochen vor
Was kostet an der Hütte fast 1(eine) Millionen € ?
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W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
2 wochen vor
Vielleicht Bruder, Schwager, Vetter und andere Verwandtschaft.
Schließlich will bei solchen Projekten jeder mit verdienen.
Auch wenn es nur als Berater zum Design der Stühle ist.
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