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Keiler Bier

Gemeinde Hammersbach schaltet eine Stunde das Licht ab

Gemeinde Hammersbach schaltet eine Stunde das Licht ab

Die Gemeinde Hammersbach beteiligt sich in diesem Jahr erneut an der Klimaschutzaktion „Earth Hour“ des „World Wide Fund For Nature“ (WWF).

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Am Samstag (25. März) sind weltweit alle Menschen und Institutionen aufgerufen, um 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht auszuschalten. Die Aktion erhält vor dem Hintergrund der aktuellen Energiekrise eine besondere Bedeutung: „Tatkräftiges Handeln ist erforderlich, um Energie zu sparen und damit die Abhängigkeiten zu vermindern. Die Gemeinde Hammersbach hat bereits vor einigen Jahren ein Energiekonzept erarbeitet und engagiert sich seit vielen Jahren auf diesem Themengebiet. Für Oktober planen wir unseren 3. Energietag zu veranstalten“, sagt Hammersbachs Bürgermeister Michael Göllner und betont: „Gerade angesichts der aktuellen Situation, ist es wichtig, mit der ‚Earth Hour‘ ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. Alle Menschen in Hammersbach, die mit ihrem Umweltbewusstsein ein Zeichen setzen wollen, sind ganz herzlich dazu eingeladen, an der Earth Hour teilzunehmen und am Samstag von 20.30 bis 21.30 Uhr das Licht auszuschalten.“

Die „Earth Hour“ ist die wohl größte friedliche Klimaschutzaktion der Welt. Sie steht dafür, Menschen über Grenzen hinweg zum Schutz der Erde zusammenzubringen. Sie ist eine gute Möglichkeit, ein deutlich sichtbares Zeichen für mehr Umwelt- und Klimaschutz und einen sparsameren Umgang mit Energie zu setzen. Der WWF hat die Earth Hour im Jahr 2007 ins Leben gerufen. Die Aktion der Umweltschutzorganisation entstand aus einer Kampagne in Australien: Aufgrund von Trockenheit, Wassermangel und Waldbränden rückte der Klimawandel damals in das Interesse der Bevölkerung. Mittlerweile wird weltweit in mehr als 7.000 Städten und mehr als 180 Ländern zur „Earth Hour“ an bekannten Gebäuden und Sehenswürdigkeiten für eine Stunde das Licht ausgeschaltet. Vom Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York bis hin zu den Pyramiden von Gizeh oder dem Kolosseum in Rom.

 

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Kommentare

0
Josef Mistetzky
3 jahre vor
Geht das nur eine Stunde lang? Wäre doch mal ein Anstoß, weiter zu denken und die Energie-Einsparung nicht nur alibimäßig eine Stunde zu praktizieren. Wo kann man darüber hinaus einsparen und noch wichtiger, wie kann man die Dächer, Fassaden und Balkone in der Kommune zur Energieerzeugung nutzen. Da würden Förderprogramme vielfachen nutzen bringen und es so manchen ermuntern die Kosten für den Energiebezug deutlich zu senken durch Eigenstrom-Nutzung, die darüber hinaus das Netz entlastet. Also bitte nicht pflichtbewußt das Licht für eine Stunde lang ausschalten, sondern sich umschauen, was mehr Sinn macht.
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