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Eklat nach Rede von Mutter auf Gedenkfeier für Hanauer Anschlagsopfer

Eklat nach Rede von Mutter auf Gedenkfeier für Hanauer Anschlagsopfer

Eine Rede auf der Gedenkveranstaltung zum Jahrestag des Attentats vom 19. Februars 2020 nimmt die Hanauer Koalition aus SPD, CDU und FDP zum Anlass für eine Stellungnahme. "Die Mutter eines Opfers, Frau Gürbüz, hatte sich bei der Veranstaltung mit schockierenden Äußerungen zu Wort gemeldet. Nach der Gedenkveranstaltung zum 5. Jahrestag des rassistischen Anschlags vom 19. Februar 2020 setzt die Koalition im Hanauer Rathaus klare Grenzen: auch mit dem furchtbaren Tod ihres Sohnes Sedat sei nicht jede Rede von Frau Gürbüz zu rechtfertigen. Schon gar nicht, wenn das Gedenken zur politischen Agitation genutzt und mit wahrheitswidrigen Aussagen gespickt werde", heißt es in einer gemeinsame Pressemitteilung.

VORSPRUNG - Anruf genuegt

„Bei allem Verständnis für die Trauer über den Verlust ihres Sohnes, was Frau Gürbiz von der Stadt Hanau, dem Land Hessen und der Bundesrepublik Deutschland an Respekt und Achtung einfordert, muss sie auch gegenüber Bund, Land, Stadt sowie den anderen Opferfamilien aufbringen,“ sagt der Vorsitzende der Hanauer FDP Fraktion, Henrik Statz. Die Rede sei eine Ohrfeige für alle Familien, die trotz ihrer Trauer wieder zurück ins Leben finden wollen, den Blick in die Zukunft richten und sich engagieren, damit Hass und Hetze in der Gesellschaft keinen Platz haben.

„Frau Gürbüz hat mit ihren Aussagen am 19. Februar leider genau das Gegenteil betrieben. Sie hat die Gedenkveranstaltung missbraucht, um rückwärtsgewandt zu spalten und die schreckliche Tat zu instrumentalisieren“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Pascal Reddig. Für die Zukunft stellt die Koalition klar: Es werde derlei Gedenkveranstaltung in Hanau nicht mehr geben. Es sei offensichtlich angezeigt, das künftige Gedenken in kleinerem Rahmen durchzuführen.

Respekt verdiene nach Auffassung der Koalition die Reaktion von Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD), der die Vorwürfe mit einem Satz zurückgewiesen habe und trotzdem die Würde und das Format der Gedenkfeier nicht verlassen habe: "Wie der Koalition aus Berlin übermittelt wurde, hat Frau Gürbüz anlässlich ihrer Rede bei der Berlinale geäußert, dass sie Deutschland, Hanau und den Oberbürgermeister hasse. Warum sie bei einer derartigen Gefühlslage die deutsche Staatsbürgerschaft beantrage, bleibt wohl ihr Geheimnis", heißt es weiter in der Pressemitteilung.

„Ich wünsche Frau Gürbüz die Kraft, ihren Hass zu überwinden, um sich künftig respektvoll zu äußern“, fasst die Fraktionsvorsitzende der SPD, Ute Schwarzenberger, zusammen.

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Kommentare

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C. Schnepf
1 jahr vor
Es ist kein gutes Zeichen, wenn eine Partei auf den Ausdruck von Wut und Schmerz ausgelöst durch den Verlust eines Familienmitglied bei einem rassistischen Anschlag, in einer immer härteren und menschenrechtsfeindlichen Debatte um Asyl-und Migrationspolitik nur mit Drohungen und Vorwürfen reagiert, anstatt mit Gefühl und Verständnis zu zeigen und für eine menschenrechtsfreundliche und diskriminierungssensible Politik auch öffentlich bei Hinterbliebenen von Anschlagsopfern einzusetzen!
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C. Schnepf
1 jahr vor
Es ist kein gutes Zeichen, wenn eine Partei auf den Ausdruck von Wut und Schmerz ,ausgelöst durch den Verlust eines Familienmitglieds bei einem rassistischen Anschlag, nur mit Drohungen reagiert, dass die Person in Zukunft nur noch in weniger öffentlichen Rahmen sprechen dürfte. Hinterbliebene zu verunglimpfen, anstatt ihnen Mitgefühl und Verständnis entgegenzubringen, ist nicht nur ein schlechter Stil, sondern auch besorgniserregend für unsere Gesellschaft.
In einer immer härteren und menschenrechtsfeindlichen Debatte um Asyl-und Migrationspolitik ist es wichtig, Verständnis zu zeigen und und sich auch bei zu Recht traurigen und wütenden Familienmitgliedern, glaubhaft für eine menschenrechtsfreundlice und diskriminierungssensible Politik öffentlich einzusetzen
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Old white man
1 jahr vor
Diese Frau , Mutter eines getöteten Opfers dieser Nacht. Sie hat allen Grund zur Trauer, Hass auf Hanau und die Kartoffeln.


Aber, liebe Frau Gürbiz. Gehen Sie einfach heim, in das Dorf irgendwo nördlich des Taurus, wo Disteln auf den Feldern wachsen, wählen Sie dort Ihren Präsidenten. Aber den deutsxhen Pass haben Sie jedenfalls njcht verdient. Go home. Go. And never come back.
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Edgar
1 jahr vor
Egal welches Ereignis stattfindet (Unglück, Anschlag, Naturereignis, usw.), jedes Mal kommt es zu politischen Shows oder politischem Katastrophenturismus. Warum werden für solches sinnfreien Veranstaltungen große Geldsummen gegeudet und nicht mit diesen Mitteln den Betroffenen geholfen? Und die Ursachen "richtig" aufgearbeitet und vollständig veröffentlicht?

Würdiges Gedenken ja, aber keine selbstdarstellerischen Politshows. Ich könnte mir auch vorstellen, dass diese, immer wieder gleichen gebetsmühlenartigen, "Shows" nach Anschlägen, auch Ansporn für neue Attentäter sind, in die Öffentlichkeit zu kommen. Respekt und Würde funktioniern anders.
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Edgar
1 jahr vor
Entschuldigung, es heißt natürlich Geldsummen vergeudet (blöde automatische Rechtschreibkorrektur, besonders wenn sie noch falsche Wörter liefert)
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Sven
1 jahr vor
Eines sollte man bei der Debatte nicht vergessen. Immer wieder wurde und wird versucht diese abscheuliche Tat irgendwie mit dem Label Rechts zu versehen, allen voran von der allseits beliebten (\s) Innenministerdarstellerin.
Dabei war T.Rathje in etwa so politisch wie meine schneeweiße Waschmaschine, nämlich gar nicht. Er war ein rassistischer Psycho, kein politischer Aktivist.
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D.A.
1 jahr vor
Egal welchen Grund man hat wenn man hier alles hasst außer die Versorgung! Sollte man nach Hause gehen wo man Frieden mit sich machen kann! Warum sollen ( bei aller Trauer ) sich alle Menschen zb in Hanau von ihnen gehasst fühlen?
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Meinung
1 jahr vor
Da kommt ein Bundespräsident, Politiker, Kirchenvertreter und dann so etwas. Da muss eine Schule geschlossen werden, weil so viele Menschen geschützt werden müssen. Wo leben wir denn? Das Ganze sollte man in der Türkei fordern, wo tausende Kurden umgebracht wurden, nicht von einzelnen Personen, sondern vom Staat. Möchte nicht wissen, was für Geld ausgegeben wurde? Ich finde es gut, dass durch diese unqualifizierten Äußerungen jetzt mit Kundgebungen Schluss ist. Ich habe mit Rassismus nicht zu tun und fürchte, dass die Rechten davon auch noch profitiert haben. Über wiegend der Bevölkerung bedauert den Verlust von Menschenleben, aber was in Hanau inszeniert wurde, das haben viele nicht mehr verstanden. Überall die Denkmäler war schon übertrieben.
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Petra G.
1 jahr vor
mal ganz ehrlich,die Angehörigen der Opfer haben ja wohl jetzt genug Plattformen bekommen um sich bei allen möglichen Institutionen zu beschweren.Sogar eine Gedenkstätte wurde beschlossen.Jetzt ist mal gut,wenn die Mutter alle hasst,soll sie doch bitte nach Hause gehen und uns nicht mehr nerven mit irgendwelchen Vorwürfen.Genug ist genug!
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Yvonne
1 jahr vor
Ich bin ganz fest davon überzeugt das es nicht dieser Täter war!
Alleine der Bericht von damals, wo ein angeschossener der im Krankenhaus gelegen hat von mehreren Tätern gesprochen zu haben ,vergisst man hier.
Ich bin auch der Meinung ,dass die Familien der Opfer mehr als genug Entschädigungen bekommen haben.
Wenn man an ganz viele andere Familien denkt wo bis heute noch nicht genug entschädigt wurden.
Jetzt fragt man bestimmt, was ist genug?
Ich bin der Meinung, dass mit Geld bei so einem Verlust eh nichts aufzurechnen ist.

Darüber sollte wirklich mal nachgedacht werden.

Ich glaube doch ,dass die Stadt Hanau mehr als genug für die Familien der Opfer getan hat.

Ich bin auch der Meinung und das ist ganz alleine meine eigene Meinung, dass der Fall noch lang nicht abgeschlossen ist.
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Old white man
1 jahr vor
Warum eine Stadt überhaupt etwas tuen muss, in Wahrheit etwas bezahlen soll, liegt an der chronischen Betroffenheit der Deutschen

Kein Engländer, Franzose, Amerikaner, Holländer, Belgier, Russe, Chinese, Japaner hätte auxh im Ansatz darüber nachgedacht, hier Geld zu überweisen.
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Intarex
1 jahr vor
Leider wird der Vorfall politisch, bei jeder Gelegenheit ausgeschlachtet. Man fordert "Aufklärung" aber diese darf nur in einer "Richtung" gehen. Was ist aber, wenn es plötzlich in einer ganz anderen Richtung geht, Vielleicht manche Ermittler ihr Schweigen brechen und ein ganz anderes Bild von Täter und Tat erscheint? Was ist, wenn uns eine politische Ausschlachtung vorgeführt wird, das vielleicht einiges anders erscheinen lässt, wie es damals tatsächlich war? Was ist, wenn es politische Anweisung gab, damit die Ermittlungen nur in eine bestimmte Richtung ging? Alleine die Taten lassen schon Fragen aufkommen, aber viele sind still um nicht ins Kreuzfeuer von bestimmten politischen Vereinigungen zu kommen, die diese Taten zu ihren finanziellen Vorteil, mit Hilfe des Verein nutzten? Alleine solche Fragen zu stellen ist gefährlich! Gibt es falsche Fragen? Warum greifen ein aktive Politiker an, wenn man eine solche Frage stellt? Wenn jemand leugnet, das die Tat politisch missbraucht wird, hat Derjenigen wohl politische Ziele? Eine ganze Latte "Warum" sind offen und auch Erzählungen von Nachbarn aus der Umgebung scheinen nicht veröffentlicht zu werden. "Böse ist der, der die falschen Fragen stellt?"
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Kerstin
1 jahr vor
Man setzt hier einen Artikel rein und gibt gar nicht an, was Frau Gürbüz denn überhaupt gesagt hat. Um was geht es denn hier eigentlich?
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Sabine B.
1 jahr vor
Du kannst einen Mitschnitt und damit auch die Rede Frau Gürbüz auf Youtube finden.
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Sven
1 jahr vor
zitiere Sabine B.:
Du kannst einen Mitschnitt und damit auch die Rede Frau Gürbüz auf Youtube finden.


Sorry, kann auf YT nichts finden.
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Ur-Stephan
1 jahr vor
Auf Youtube kann man nur eine geschnittene Version finden.
Da diese Videos dort von einschlägigen Nachrichtenportalen sind, vielleicht nicht ganz unbeabsichtigt.

Aber alles halb so wild, selbst die Hessenschau ruder schon zurück.

Zitat:
https://www.hessenschau.de/gesellschaft/streit-um-hanau-gedenken-initiative-zeigt-sich-entsetzt-und-enttaeuscht-v5,reaktionen-hanau-gedenken-100.html
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Sven
1 jahr vor
Es war wohl so unsäglich, dass sich niemand traut es zu wiederholen. Falls doch = Rechts, Nazi. Man kennt das zur Genüge.
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Old white man
1 jahr vor
Niemand hindert diese Frau zurückzukehren, in ihr Dorf irgendwo in Anatolien, wo Milch und Honig fliesst und dank des Staatsoberhauptes Recht und Gesetz herschen.
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