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Glasfasernetz in Hasselroth: Vodafone entschuldigt sich

Glasfasernetz in Hasselroth: Vodafone entschuldigt sich

Eigentlich sollte es ab Anfang Mai auf der Datenautobahn im Hasselrother Ortsteil Gondsroth so richtig schnell werden: Erneut war die hessische Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus extra angereist, um den offiziellen Startschuss für die Inbetriebnahme der ersten Leitungen vom kreisweiten Ausbau des Glasfasernetzes in Betrieb zu nehmen. Passiert ist seitdem allerdings fast nichts, nun entschuldigt sich Betreiber Vodafone für die deutlichen Verzögerungen.

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Monatelang hatte das Telekommunikationsunternehmen um neue Kunden in Gondsroth geworben, wie viele Abschlüsse gemacht wurden, ist nicht bekannt. 89 Prozent der Gebäude sind von der Breitband Main-Kinzig GmbH an das Glasfaser-Netz angeschlossen worden, eine Verpflichtung zu einem Vertrag mit Vodafone gab es nicht. Was allerdings jetzt klar ist: Nur ganz wenige der Gebäude in Gondsroth sind bislang am Netz. „Die Anschalt-Leistung liegt derzeit noch auf einem sehr niedrigen Niveau.  Dies liegt daran, dass Vodafone für die Erfassung des Glasfasernetzes und der Bearbeitung der zahlreichen Anschalt-Aufträge ein neues Dokumentationssystem einsetzt“, teilt Vodafone-Gebietsmanager Mathias Faubel mit.

Und weiter: „Leider steht unseren Service-Mitarbeiter dieses System derzeit noch eingeschränkt zur Verfügung, sodass Kundenanschaltungen nur verzögert und in einer geringen Anzahl durchgeführt werden können. Das tut uns sehr leid, denn wir wissen, wir dringend die Anwohnerinnen und Anwohner des Landkreises einen gigabitschnellen Glasfaser-Anschluss für ihr tägliches Leben und Arbeiten benötigen. Für die Verzögerungen möchten wir uns in aller Form bei den betroffenen Kunden entschuldigen und sie noch um etwas Geduld bitten.“

Auf ein Zeitfenster wollte sich Faubel nicht festlegen. Was erst jetzt bekannt wurde: Vodafone hat laut Vertrag 15 Wochen Zeit, das Netz in Betrieb zu nehmen. Das ist mit der Freischaltung der, wenn auch wenigen, ersten Gebäude wohl geschehen.

Faubel bitte daher noch um Geduld: „Unsere IT-Spezialisten arbeiten derzeit mit Hochdruck an der Beseitigung der Einschränkungen, um die Anschalt-Kapazitäten deutlich zu erhöhen. Sobald diese gelungen ist, werden wir die Kunden persönlich informieren und ihre Aufträge priorisiert bearbeiten.“

Korrektur: Anders als zunächst berichtet, besteht das Glasfasernetz in Gondsroth nur aus einem Netzbereich, der inzwischen von der Breitband Main-Kinzig GmbH an Vodafone übergeben wurde. Dies war eine Falschinformation seitens Vodafone. Der entsprechende Passus im Text wurde entfernt.

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Kommentare

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Helmuth eggeling
1 jahr vor
zitiere Angel07:
Tja..Was soll man dazu Sagen...Man möge sich doch Mal den Wert von Bürgersteigen und Straßen innerhalb einer Ortschaft in Erinnerung rufen..Zudem wer eigentlich Eigentümer von Bürgersteigen und Straßen ist ! Letztendlich ist man aber angeblich für nichts verantwortlich und hat keinen Einfluss..Sage W'bach... Ansonsten herrscht hier viel Geheimniskrämerei etc..KEINER von Vodafone, MKK Breitband oder den Rathäuser redet Tacheles!


Vom Prinzip ist es die MKK Breitband, aber der echte Schuldige ist nun Vodafone.
Leider haben MKK und Vodafone das verschlampt!!
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Hasselle
1 jahr vor
Wenige Haushalte sind bislang am Netz? Kann sich einer dieser Haushalte gerne hier in den Kommentaren melden? In Gondsroth sind es nach meinem Kenntnisstand bisher genau 0. Eine schnelle Leitung wäre hier in der Region dringend nötig.
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Schröther
1 jahr vor
Ich weiß, dass die Richard - J. - Ruff - Straße bereits angeschlossen ist. Das stimmt schon so in dem Artikel. Also ruhig durchatmen...
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Angel07
1 jahr vor
Tja..Was soll man dazu Sagen...Man möge sich doch Mal den Wert von Bürgersteigen und Straßen innerhalb einer Ortschaft in Erinnerung rufen..Zudem wer eigentlich Eigentümer von Bürgersteigen und Straßen ist ! Letztendlich ist man aber angeblich für nichts verantwortlich und hat keinen Einfluss..Sage W'bach... Ansonsten herrscht hier viel Geheimniskrämerei etc..KEINER von Vodafone, MKK Breitband oder den Rathäuser redet Tacheles!
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2
Pietje
1 jahr vor
Wo funktioniert(e) die Umstellung auf Glasfaser eigentlich (so wie vorab angekündigt)? Entweder die Leitungen wurden noch gar nicht oder falsch verbuddelt, die Arbeiten wurden lausig ausgeführt, weil der ursprüngliche Belag ungenügend/noch gar nicht wieder verlegt wurde, die Anschlüsse durch den Netzbetreiber erfolgen nicht oder massiv verspätet oder, oder, oder... Aber natürlich ist/war niemand daran Schuld und der Leidtragende ist wie gehabt der Endverbraucher.
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Helmuth eggeling
1 jahr vor
zitiere Pietje:
Wo funktioniert(e) die Umstellung auf Glasfaser eigentlich (so wie vorab angekündigt)? Entweder die Leitungen wurden noch gar nicht oder falsch verbuddelt, die Arbeiten wurden lausig ausgeführt, weil der ursprüngliche Belag ungenügend/noch gar nicht wieder verlegt wurde, die Anschlüsse durch den Netzbetreiber erfolgen nicht oder massiv verspätet oder, oder, oder... Aber natürlich ist/war niemand daran Schuld und der Leidtragende ist wie gehabt der Endverbraucher.


Das sind ja alte Kamellen, richtig ist dass MKK Breitband und Vodafone die Kommunikation verschlafen haben….
Zur Info es geht nun im Schneckentempo voran….
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