Seit 2016 wird die Landschaftspflege von den angesiedelten Heck-Rindern und Konik-Pferden nachhaltig und auf natürliche Weise übernommen.
Andreas Höfler zeigte an verschiedenen Stellen die Veränderungen, welche durch die Beweidung bereits gut zu sehen sind. „Selbstverständlich wird den Tieren bei einsetzender Futterknappheit zusätzlich Heu von unseren Mähwiesen angeboten“, erklärte Höfler den Teilnehmern. Zum Beispiel konnte sich eine neue Orchideenart, die Breitblättrige Stendelwurz, ansiedeln. Auch der Fauna scheint diese Beweidungsform gut zu tun, so konnte zum Beispiel der Wendehals (Jynx torquilla) im Gebiet des „Hässeler Weiher“ bei der Brutpflege beobachtet werden.
Es war für die Teilnehmer sehr interessant, den Lebensraum der Tiere mit ihren eigenen Augen zusehen. Werner Borngräber und Jörg Welzel waren sich nach der Begehung einig: „Wir werden das Weideprojekt noch einmal im Frühjahr ab April 2022 besuchen und freuen uns bereits auf die bunten Frühlingsblüten und die weitere Entwicklung.“









