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Kfd-Frauen aus Pfaffenhausen nähen Stoffherzen für Patienten der Main-Kinzig-Kliniken

Kfd-Frauen aus Pfaffenhausen nähen Stoffherzen für Patienten der Main-Kinzig-Kliniken
Die Übergaben der Herzkissen an die Palliativstation in Schlüchtern sowie die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Gelnhausen.

Mit viel Engagement und Herzblut fertigen die Frauen der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (Kfd) Pfaffenhausen seit zwei Jahren Stoffherzen für Brustkrebspatientinnen. Die Herzkissen kommen unter anderem Brustkrebspatientinnen nach einer Operation zugute. Darüber hinaus nähen die Ehrenamtlichen kleinere Lavendelherzen, die unter anderem an Patientinnen und Patienten der Palliativstation im Krankenhaus Schlüchtern verteilt wurden und mit ihrem angenehmen Duft Trost und Wohlbefinden schenken sollen.

Harth & Schneider

Die Idee entstand, nachdem Regina Haberkorn vom Vorstandsteam der Kfd Pfaffenhausen eine ehrenamtliche Gruppe kennengelernt hatte, die bereits solche Herzkissen anfertigte. „Relativ schnell hatten wir das Schnittmuster und konnten selbst loslegen“, erinnert sie sich.

Die mit Watte gefüllten Herzkissen sind speziell geformt: Durch ihre verlängerten Enden lassen sie sich bequem unter die Achsel klemmen und können nach einer Brustoperation Druck und Schmerzen lindern. Ergänzend nähen die Frauen kleinere Herzen aus den gleichen Stoffen, die sorgfältig mit Lavendel befüllt werden. Diese lassen sich mithilfe einer Sicherheitsnadel am großen Herzkissen befestigen oder separat verwenden. Sie verbreiten nicht nur einen angenehmen Duft, sondern sind zugleich ein Zeichen der Verbundenheit und der Anteilnahme.

Unterstützt wird die Aktion von Maria Solbach vom Kfd-Team Oberndorf. Die ehemalige Krankenschwester war viele Jahre an den Main-Kinzig-Kliniken tätig, später auch in der Pflegedienstleitung, und kennt die Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten aus eigener Erfahrung. Seit 25 Jahren koordiniert sie zudem den DRK-Besuchsdienst am Klinikstandort Gelnhausen. Dank ihrer langjährigen Vernetzung sorgt sie dafür, dass die ehrenamtlich gefertigten Herzkissen und Lavendelherzen dort ankommen, wo sie gebraucht werden – unter anderem in den Main-Kinzig-Kliniken, auf der Palliativstation in Schlüchtern, der Kinderklinik Gelnhausen sowie im Hospiz Gelnhausen. Bereits in der Vergangenheit engagierten sich die Kfd-Frauen gemeinsam mit Maria Solbach auch für Frühgeborene und strickten winzige Söckchen und Mützchen, die in diesen Größen kaum erhältlich sind.

Rund elf Frauen treffen sich regelmäßig im Pfarrsaal in Pfaffenhausen. Gemeinsam wird zugeschnitten, genäht, gefüllt und dekoriert. Dabei entstehen nicht nur Herzkissen, sondern auch Begegnungen. Neben dem ehrenamtlichen Einsatz stehen der persönliche Austausch und die Gemeinschaft im Mittelpunkt der monatlichen Treffen.

„Solche Gesten zeigen, dass medizinische Versorgung weit über Diagnostik und Therapie hinausgeht. Die liebevoll genähten Herzkissen und Lavendelherzen spenden Trost, vermitteln Nähe und machen unseren Patientinnen und Patienten deutlich, dass Menschen an sie denken. Für dieses außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement danke ich den Frauen der Kfd Pfaffenhausen und allen Beteiligten“, sagt Christian Quack, Geschäftsführer der Main-Kinzig-Kliniken.

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