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Langenselbold: Unmut über Glasfaserausbau

Langenselbold: Unmut über Glasfaserausbau

Seit einigen Monaten ziehen Bagger und Bautrupps im Rahmen des FTTH-Glasfaserausbaus Gräben durch das Langenselbolder Stadtgebiet. In den vergangenen Wochen häufen sich laut einer Pressemitteilung der CDU jedoch die Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern über die bisher durchgeführten Maßnahmen zur Wiederherstellung der Gehwegoberflächen vor ihren Grundstücken.

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„Es gibt in allen Teilen unserer Stadt eine nicht abreißende Kritik, insbesondere an der bisher teils schlecht erfolgten Wiederherstellung der Pflasterung nach erfolgter Kabelverlegung oder den technisch unsachgemäßen Fahrbahndurchbrüchen in den Haupt- und Nebenstraßen“, stellt die CDU-Fraktionsvorsitzende Monika Duderstadt fest. Die CDU Langenselbold sei grundsätzlich erfreut darüber, dass es in Zeiten des Arbeitskräftemangels und dann noch bei widriger Witterung gelinge, solch schnell und hart arbeitenden Bautrupps zusammenzustellen. Am Ende müsse aber durchgängig ein zufriedenstellendes und abnehmbares Werkergebnis geliefert werden. Dazu gehöre vor allem die ordentliche Wiederherstellung der Gehwegoberflächen.

"In diversen Straßenzügen ist die Pflasterung jedoch grade nicht fachgerecht wieder hergestellt worden. Die Mängel bei den Tiefbauarbeiten ärgern die Anwohner und Gefährden die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Ein weiteres Problem für viele Bürgerinnen und Bürger, ist die mangelnde Kommunikation aus dem Rathaus. Für die Bauaufsicht bei solchen Projekten sind in erster Linie das Bauamt der Stadt Langenselbold zuständig. Viele Bürgerinnen und Bürger stellen sich nun allerdings die Frage, an wen sie sich im Rathaus mit ihren Anliegen wenden können?“, erläutert CDU-Parteichef Florian Gibbe. "Wenn dem Bürgermeister und der Stadtverwaltung bereits jetzt Informationen dazu vorliegen, dass Fehler und Mängel in vielfältiger und inakzeptabler Weise im Stadtgebiet aufgetreten sind, so können die Bürger auch erwarten, dass die Rathausspitze erklärt wie dass Verfahren zur zeitnahen Mangeldokumentation und Mangelbeseitigung ablaufen wird", so die CDU weiter.

Die Christdemokraten hatten bereits zu diesem Thema eine Anfrage im Herbst des vergangenen Jahres eingereicht. "Jedoch ergaben sich für die Bevölkerung weder aus der CDU-Anfrage noch aus der Bürgerversammlung im Dezember nennenswerte Informationen oder direkte Ansprechpartner. Für uns als CDU steht fest, dass das Rathaus den Langenselboldern mit Rat und Tat zur Seite stehen muss. Wir fordern deshalb zeitnah eine Reaktivierung des Mängelmelders der Stadt“, berichtet CDU-Fraktionsvize Natalie Warnecke-Quanz.

Dieser sei unter Bürgermeister Jörg Muth (CDU) eingerichtet worden, um Mängel im Stadtgebiet schnell und effizient an die zuständige Stelle zu melden. Die Christdemokraten erhoffen sich, dass durch eine Re-Aktivierung Problemstellen schnell erkannt, dokumentiert und ggf. behoben werden können. Fest stehe: „Das Rathaus trägt die Verantwortung für dieses Infrastrukturprojekt und verfügt über die notwendigen Mittel und Wege, für eine ordnungsgemäße Ausführung und Abnahme zu sorgen. Das Rathaus ist nun erneut aufgefordert mindestens ein aktiver Teil dieses Projektes zu werden und nicht nur stiller Beobachter“, so die CDU-Vertreter abschließend.

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Kommentare

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Heike Augustin
3 jahre vor
Hier in der Felgenstrasse genau das gleiche Problem...sage und schreibe 4 x wurde der Bürgersteig aufgerissen und wieder zugeschüttet mit Sand,Schotter....kein System dahinter. Man wird um 7 Uhr aus dem Bett geklingelt das man sein Auto weg fahren muss...kein Zettel nix im Briefkasten.

Am Freitag hat es mir gereicht, um 7 Uhr der Bürgersteig aufgerissen, wir konnten nicht mehr vom Parkplätze auf die Strafe fahren...auf dem Rathaus angerufen, Dame war super nett und keine 15 Minuten später stand der Chef vor der Tür und hat sich entschuldigt....bis abends um 21 wurde dann gearbeitet und der Bürgersteig bearbeitet. Seit ein paar Tagen wieder stärker Lärm vorm Haus. So geht das jetzt seit Wochen. Es nervt nur noch....wir haben uns übrigens gegen das Glasfaserkabel entschieden...vielleicht ist das nun Karma:-)
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Josef Mistetzky
3 jahre vor
Würden Christen dies nicht in ein Gebet einbetten? Nun, hier geht es also öffentlich an die Stadtverwaltung mit den Bitten (Forderungen). Dabei sitzt die zwar am längeren Hebel als der einfache Anwohner, aber im Grunde liegt das Problem doch auf einer übergeordneten Ebene. Jetzt meine ich nicht den Himmel, nein, Europa mit seinen wirtschaftsankurbelnden Richtlinien legt fest, dass solche Baumaßnahmen europaweit auszuschreiben sind. Mit der Folge, billige Bautrupps werden angekarrt und sollen nun die Arbeiten so schnell und billig wie möglich erledigen. Der Bautrupp besteht aus Menschen, die ihr Bestes für den Auftraggeber fern von ihrer Heimat geben. Die meisten verstehen und sprechen kein deutsch und ohne Ausbildung und Material/Werkzeug sieht das Ergebnis nunmal so aus. Diese Menschen, die Subunternehmer leiden unter diesen Bedingungen nicht weniger als die betroffenen Anwohner und die Verwaltung verläuft sich im Zuständigkeitsgewirr. Klar wird reklamiert und dann? Warten.
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COCO
3 jahre vor
Eine Katastrophe, Schlitze im neuen Asphalt die nur mit Sand zugeschüttet wurden, die Betreiber der Leistungen werden dann kassieren und auf den Schaden bleibt die Gemeinde sitzen, also die Bewohner, denn die Gemeinde hat kein Geld. Dann lassen wir uns überraschen, wie hoch die neue Grundsteuer wird.
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Mano
3 jahre vor
Ja liebe Selbolder, liebe Mitkommentatoren. Der ach so wichtige Glasfaserausbau fordert da wohl seinen Preis. Und Geld ist halt knapp. Wird ja auch für die mittlerweile gigantische Verwaltung gebraucht. Und natürlich auch für, na ja ... für was wohl.
Da ist halt kein Geld zur Reparatur da.
Aber jetzt mal ne gute Nachricht.
Dieser katastrophale Wirtschaftsweg von Selbold am Aeroclub Langenselbold vorbei nach Hasselroth bekommt momentan ne Ausbesserung der Böschung parallel zur Autobahn. Ist das nichts. Noch einmal ... ist das nichts, mmmmh.

Und dieser sich im katastrophalen Zustand befindliche Wirtschaftsweg müsste übrigens auch mal im Interesse der Sicherheit für die Fußgänger und auch Fahrradfahrer zwingend erneuert werden. Juckt aber die Profis in der Verwaltung wohl niemand.

Na sowas!
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Andreas Oberle
3 jahre vor
Zunächst: Respekt an die Tiefbauer die in rasendem Tempo die Kabel verlegen. Aber auch im Weinbergring sind die Pflasterarbeiten qualitativ
absolut ungenügend erledigt worden. Auch die Fugen gehören selbstverständlich noch fachmännisch eingekehrt. Vom Rathaus kommen leider überhaupt keine Informationen. Die Zettel über die laufenden Maßnahmen wurden bei uns nicht im Vorfeld der Maßnahme eingeworfen, sondern 3Tage nach der Tiefbaumassnahme!!!
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Philipp Spielmann
3 jahre vor
Bei uns ist es das gleiche Trauerspiel. Hinzu kommt noch eine schlechte Baustellenabsicherung. Dass da noch kein Unfall passiert ist, wundert mich.
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Droith.C
3 jahre vor
Im ganzen Stadtgebiet sind solche Schäden mittlerweile sichtbar.

Aber wenn sich Bürger an die Stadt wenden, dann gibt es meistens den
Spruch " Dafür sind wir nicht zuständig".

Eigentlich schade das die Stadt keinen Wert auf die Kommunikation mit ihren Bürgern legt.
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Alfred Brodt
3 jahre vor
Auch im Feldbergring sind die Querverbindungen teilweise 5 cm tief und ohne eingelegten Ziegelsteine. Wo ist das Bauamt? Übernimmt die Stadt die Autoschäden?
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Petra G.
3 jahre vor
willkommen im Club! Bei uns in Geiselbach wurde FTTH schon vor ca.5 Jahren verwirklicht,aber die Schäden in unseren Grundstücken wurden bis heute nicht beseitigt.Alles wurde gebündelt von der Gemeinde angemahnt,passiert ist NICHTS! Bei uns war die Deutsche Glasfaser verantwortlich.Hauptsache die Verträge werden gemacht,nach uns die Sintflut.
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Minnert
3 jahre vor
Auch hier in der Niedertalstrasse 29-32 wurde gepfuscht.
Wenn es regnet, bilden sich große Pfützen teilweise direkt vor der Haustür und die Straße sieht eher nach Feldweg aus. Es ist fast unmöglich, ohne Dreck an den Schuhen, ins Haus zu kommen.
Nachbesserung dringend erforderlich...
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Bodo
3 jahre vor
Das ist halt der Nachteil, wenn man eine günstige Baufirma nimmt. Wenn ich so wie auf dem einen Bild das Pflaster zuschneiden oder verlegen würde, da würde mir mein Chef was erzählen. Da würde halt mal wieder am falschen Ende gespart. Dann gebe ich lieber etwas mehr aus und es ist ordentlich, man sieht ja auf den Bildern was das Sparen gebracht hat.
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