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CDU lehnt Pläne für Apothekenreform von Minister Lauterbach ab

CDU lehnt Pläne für Apothekenreform von Minister Lauterbach ab

"Steht die inhabergeführte Apotheke vor dem Aus? Ein Referentenentwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium von Minister Karl Lauterbach (SPD) hat diese Befürchtung zuletzt befeuert", so der CDU-Landtagsabgeordnete Max Schad.

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Die CDU-Fraktion im Hessischen Landtag spreche sich klar gegen die Reformpläne aus Berlin aus. Um mehr über die Situation der Apotheken vor Ort zu erfahren, hat Schad gemeinsam mit Florian Gibbe, Patrick Heck und Andrea Fuchs als Vertreter der CDU Langenselbold die Ronneburg-Apotheke in der Gründaustadt besucht. "Felix Frank und seine Mutter Karin berichteten aus ihrem Berufsalltag und zeigten sehr eindrücklich auf, mit welchen Problemen die inhabergeführten Apotheken zu kämpfen haben. Die Pläne von Minister Lauterbach sehen unter anderem geringere Anforderungen an die Anwesenheit von Apothekerinnen und Apothekern vor; stattdessen soll das Konzept der 'Telepharmazie' ausgebaut werden. Der Hessische Apothekerverband sieht darin einen 'Generalangriff auf einen ganzen Berufsstand'. Die CDU steht fest an der Seite der Apothekerinnen und Apotheker", betonte Max Schad. "Eine solche 'Apotheke light' lehnen wir ab."

Besonders im ländlichen Raum seien Apotheken nicht nur Gesundheitsdienstleister, sondern auch ein Stück Heimat und eine wichtige Anlaufstelle für die Menschen. „Die inhabergeführte Apotheke ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesundheitsversorgung und bietet eine persönliche und fachkundige Beratung, die nicht ohne weiteres ersetzt werden kann."

Felix und Karin Frank berichteten über die zunehmende Bürokratie, die den Apothekern in den vergangenen Jahren - zusätzlich zu steigenden Kosten bei gleichbleibender Vergütung durch die Krankenkassen sowie zunehmender Konkurrenz durch Online-Apotheken - das Leben schwer mache. Zudem wünscht sich Felix Frank, dass ihm und seinen Berufskollegen seitens der Politik künftig mehr Vertrauen entgegengebracht werde, um beispielsweise bei falsch ausgestellten Rezepten ohne aufwändige Retaxationen eigenständiger und schneller agieren zu können.

"Wie schwierig die Situation für inhabergeführte Apotheken geworden ist, zeigt auch ein Blick auf die Statistik: Allein im vergangenen Jahr wurden 500 Apotheken geschlossen - so viele, wie im Freistaat Thüringen insgesamt überhaupt existieren." Für Max Schad und die CDU-Vertreter ein bedenklicher Trend, dem dringend entgegengesteuert werden müsse. Die Ideen von Minister Lauterbach seien hierfür allerdings gänzlich ungeeignet.

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Kommentare

1
Doofkopp
1 jahr vor
Mal wieder
Da können ja
die hessischen CDU-Mitglieder die verwaisten Apotheken betreiben.
(Z.B. in Bad Orb 2 Stück innerhalb relativ kurzer Zeit geschlossen).
Aber nur mit entsprechendem Studium !!!
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0
Mensch
1 jahr vor
Tja man kann heute nur noch an ganz bestimmten Örtlichkeiten mit einer Apo Geld verdienen (Ärztezentren).
In Orb ist das noch spezieller: Weniger Kurbetrieb als früher. Internet ist auch ein Problem.
Ich glaube nicht das CDU - Mitglieder für lau eine Apo betreiben werden.
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