Damit wächst die FW-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung von fünf auf sechs Mitglieder und zieht mit der Grünen-Fraktion gleich.
Natalie Warnecke-Quanz war eine der wenigen Frauen in der CDU-Fraktion. Sie ist verheiratet, hat eine erwachsene Tochter und fast erwachsene Zwillinge, ein Mädchen und ein Junge. Auf die Frage nach ihren Beweggründen für den Fraktionswechsel erklärt sie: „Ich möchte mit Menschen arbeiten, die aufrichtig politisch engagiert sind und die für Langenselbold etwas bewegen wollen. Seit Beginn meiner Tätigkeit als Abgeordnete habe ich die Arbeit der Freien Wähler verfolgt und festgestellt, dass ihr einziges Ziel die Förderung der Belange der Langenselbolder Bürger ist. Bei ihnen gibt es keine Machtspielchen oder Postenvergabe – das schätze ich sehr.“
Die Freie-Wähler-Fraktion verzichtet bewusst auf das sogenannte „imperative Mandat“, das Abgeordnete an die Weisungen ihrer Fraktion bindet. Das bedeutet, dass FW-Abgeordnete auch im Parlament unabhängig ihre eigene Meinung vertreten können. Diese Haltung fördert eine offene Diskussion über Probleme und die Zukunft Langenselbolds und schafft eine angenehme, von Sachargumenten geprägte Atmosphäre innerhalb der Fraktion.
Die Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, Christiane Kapp, zeigt sich begeistert über den Wechsel von Warnecke-Quanz: „Wir freuen uns sehr, Frau Warnecke-Quanz in unserer Fraktion begrüßen zu dürfen. Ihr Eintritt aus der CDU-Fraktion ist ein positives Signal für die Kommunalwahl im März nächsten Jahres. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger erkennen den Wert einer Politik, die sich auf Langenselbold konzentriert. Mit dieser Unterstützung gehen wir die Kommunalwahl mit viel Zuversicht an. Wir heißen Frau Natalie Warnecke-Quanz herzlich willkommen!“





Kommentare
Und mein Gott ja einen Wechsel in den Parteien hat es doch schon immer gegeben, nichts neues! Es bleibt abzuwarten was passiert...
Da scheint ja ordentlich Chaos bei der CDU Langenselbold zu herrschen. Da hat Herr Gibbe (Mister ich vereine alle Ämter auf mir aelbst)sein Haus nicht im Griff oder kümmert sich nicht ordentlich drum. Aber Bürgermeister werden wollen. Oh je...
Frau Warnecke-Quanz hat ja deutlich ausgeführt, dass es da nur um Postenvergabe geht und nicht um die Belange unserer Stadt...
Wird man in der einen Partei nix, wechselt man mal eben.