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Ärztlicher Bereitschaftsdienst: "Resolution statt Information"

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: "Resolution statt Information"

Die CDU-Fraktion Langenselbold bedauert die Entscheidung der Mehrheit der Langenselbolder Stadtverordnetenversammlung, ihren laut eigenen Angaben konstruktiven und faktenorientierten Antrag zur geplanten Schließung der Ärztlichen Bereitschaftsdienst-Zentrale (ÄBD) in Bruchköbel abzulehnen.

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"Stattdessen wurde eine Resolution des Selbolder Stadtbündnisses beschlossen, die das komplexe Thema stark vereinfacht und eine unrealistische sofortige Rücknahme der Pläne der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) fordert – ohne zuvor eine fundierte Informationsgrundlage für die Stadtverordnetenversammlung und den Magistrat geschaffen zu haben. Mit unserem konkurrierenden Hauptantrag haben wir ein sachliches und transparentes Vorgehen vorgeschlagen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende der CDU, Florian Gibbe. „Wir wollten die KVH zu einer gemeinsamen Sitzung des Sozial-, Kultur- und Vereinsausschusses einladen, um alle relevanten Daten – Patientenzahlen, Auslastung, strukturelle Herausforderungen, geplante Alternativen und die Auswirkungen auf die wohnortnahe Versorgung – offen zu erörtern. Eine solche Anhörung hätte den Stadtverordneten eine fundierte Bewertung ermöglicht und der Öffentlichkeit echte Transparenz auf die zukünftigen Entwicklungen geboten.“

Stattdessen habe sich die Mehrheit für einen rein plakativ formulierten Beschluss entschieden. „Man verwehrt sich einem weiterführenden, informativen Vorgehen und setzt lieber auf griffige Sprüche. Das ist der einfache Weg. Eine öffentliche, faktenbasierte Information der Bürgerinnen und Bürger hätte der Sache jedoch gutgetan und wäre der Bedeutung des Themas angemessen gewesen. Die KVH hat sicherlich nicht willkürlich eine Entscheidung getroffen, dennoch suggeriert dies die beschlossene Resolution“, so der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Patrick Heck weiter.

Die CDU-Fraktion teile die grundsätzliche Sorge um eine verlässliche ambulante Notfallversorgung außerhalb der regulären Sprechzeiten als wesentlichen Bestandteil der Daseinsvorsorge: "Sie hält jedoch eine seriöse politische Arbeit bei komplexen Themen für erforderlich, die auf fundierten Informationen und nicht auf symbolischen Forderungen beruht. Die CDU-Fraktion wird das Thema weiterhin aufmerksam begleiten und sich für eine transparente und ergebnisorientierte Auseinandersetzung mit der KVH einsetzen."

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Kommentare

0
Guudde
5 tage vor
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