Gerade an den letzten beiden Adventswochenenden böte sich ein Spaziergang an, um die Natur zu erkunden und gleichzeitig kostenlose Naturmaterialien für den weihnachtlichen Christbaumschmuck zu sammeln. Tannen-, Kiefern- oder Lärchenzapfen an attraktiven Bändern befestigt, seien besonders geeignet, um den Baum natürlich zu dekorieren.
"Ein weiteres Highlight am Weihnachtsbaum sind heimische Strauchzweige mit haltbaren Früchten", empfiehlt Norbert Möller, Vorsitzender vom NABU Großenhausen. Leuchtend rote Hagebutten, Berberitzen (Sauerdorn) und die kleinen holzigen Früchte des Wildapfels seien farbenfrohe Alternative. Auch Walnüsse eignen sich hervorragend zum Schmücken des Baumes. Dazu sollten die Nussschalen zunächst halbiert werden. Ein dekoratives Band zwischen die Hälften geklebt - und fertig ist ein weiterer Christbaumschmuck.
An keinem Baum fehlen sollten die strahlend gelben Strohsterne. "Wer Kinder hat, kommt ums Strohsterne basteln nicht umhin", meint Norbert Möller. Diese könnten auch von ungeübten Bastlern leicht erstellt werden. Allerdings sollte man nur lösungsmittelfreien Kleber, am besten Holzleim benutzen. Für alle genannten natürlichen Schmuckgegenstände gelte, so der NABU, wer sie vorscihtig behandelt, hat viele Jahre was davon. "Und wem das Ganze zu natürlich ist, der kann sie noch mit umweltfreundlichen Farben bunt gestalten."




