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„Kulturelles und gesellschaftliches Leben des Dorfes auch zukünftig sicherstellen“

„Kulturelles und gesellschaftliches Leben des Dorfes auch zukünftig sicherstellen“
Von links: Dirk Seybold, Annette Braun, Ruben Hundhausen mit Töchtern Klara und Juna, André Migot, Stephanie Knopp und Tochter Hilda.

Das Ziel, mit dem Erwerb des Hauses der Kirche die Vielfalt des Lützelhäuser Vereinslebens zu stärken, wird auch von der Bürgerliste/FWG Linsengericht verfolgt.

"Ein aufwändiges Gesamtkonzept für Lützelhausen oder sogar ganz Linsengericht zu erstellen, erübrigt sich aus unserer Sicht, da der Bedarf im kleinsten Ortsteil der Gemeinde nachweislich vorhanden ist und bei einem zeitnahen Beschluss auch zeitnah in diesem Bestandsgebäude der Gemeinde realisiert werden könnte", heißt es in einer Pressemitteilung.

Die in dem „Haus der Vereine“ möglichen Nutzungen für die Dorfgemeinschaft seien konkret folgende:

- Vereinsarbeit und Übungsstunden (Gesang-, Musik- und Theaterverein)
- Sitzungen und Tagungen
- Seniorenveranstaltungen
- Ausstellungen und Lesungen
- Familienfeiern (Hochzeit, Konfirmation bzw. Kommunion und Tröster Kaffee)
- sowie die Nutzung als Wahllokal und für weitere öffentliche Veranstaltungen

"All diese Nutzungen setzen voraus, dass das Gebäude technisch und baulich ertüchtigt wird. Eine funktionierende Lüftungsanlage ist dabei keine Komfortfrage, sondern eine Grundvoraussetzung für Gesundheitsschutz, Aufenthaltsqualität und Genehmigungsfähigkeit. Hinzu kommt, dass mit einem vergleichsweise geringen zusätzlichen Aufwand in diesem Haus Barrierefreiheit hergestellt werden kann, die für ein öffentlich genutztes Gebäude heutzutage fast schon zwingend notwendig ist. Die in Rede stehenden Finanzmittel für eine Lüftungsanlage in Höhe von 65.000 Euro für das Projekt 'Haus der Vereine' stehen in keinem Verhältnis zu einem von der CDU ins Spiel gebrachten neuen Vereinsgebäude für Lützelhausen, welches auch zeitlich erst in einigen Jahren fertiggestellt und vermutlich eine weitere gemeindliche Neuverschuldung erfordern würde", heißt es weiter in der Pressemitteilung.

Die Bürgerliste / FWG Linsengericht will deshalb beim Vorsitzenden der Gemeindevertretung Linsengericht einen Antrag mit dem Ziel einreichen, noch in der laufenden Legislaturperiode, die am 31.03.2026 endet, eine Sitzung anzusetzen, "um ein wichtiges Vorhaben für die Lützelhäuser Vereinswelt, aber auch für die Dorfgemeinschaft insgesamt in 2026 zu verwirklichen. Im Hinblick auf das 700- jährige Jubiläum des Dorfes könnte somit noch eine sinnvolle und bedeutende Entscheidung für Lützelhausen getroffen werden".

hausvereinebgll az

Von links: Dirk Seybold, Annette Braun, Ruben Hundhausen mit Töchtern Klara und Juna, André Migot, Stephanie Knopp und Tochter Hilda.

Kommentare

2
T.F.
2 monate vor
Wer denkt, dass die Umbauarbeiten so zeitig abgeschlossen sind, dass die 700-Jahr-Feier davon noch profitiert ist doch auch mit dem Klammersack gepudert....

Da warte ich lieber noch ein bisschen länger und muss mir keine Gedanken um die Luft machen, die ich da einatme.
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