Der Film veranschaulicht die Motive der Geschworenen und ihren Entscheidungsprozess. Im Mittelpunkt der Handlung steht aber eine mögliche Verstrickung des Jurors #2 in den Fall und sein persönliches Dilemma. Am Beispiel dieses Prozesses setzt sich der Film eindrucksvoll und spannend mit Fragen zu Schuld und Verurteilung auseinander.
Um 20 Uhr folgt mit „Emilia Pérez“ ein oscarnominierter und mit dem europäischen Filmpreis ausgezeichneter Film. Eine junge Anwältin wird von einem mexikanischen Drogenboss beauftragt, für ihn eine Geschlechtsumwandlung zu organisieren. Er will eine Frau werden und aus dem kriminellen Milieu aussteigen. Dieser Wunsch geht in Erfüllung. Die Anwältin trifft geraume Zeit später auf die neue Person Emilia. Sie bewirkt in ihrer jetzigen Rolle viel Gutes und hat so große Anerkennung erlangt. Aber die neue Identität ist für Emilia auch mit privaten Opfern verbunden.
Dem französischen Regisseur Jaques Audiard ist ein faszinierendes Werk gelungen, das zugleich witzig und tiefgründig ist. Musikeinlagen, die sich harmonisch in die Handlung einfügen, verstärken seine Wirkung. Der Film verhandelt Fragen von Liebe und Leidenschaft, aber auch von Schuld und Macht. Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vor Beginn. Karten gibt es an der Abendkasse für acht Euro. Hinweis: Auf den Flyern für den 20. März wurde auf der RÜCKSEITE die Reihenfolge der Filme vertauscht.
Welche Filme am 17. April auf dem Programm stehen, können Interessierte rechtzeitig auf der Homepage der Stadt Maintal im Veranstaltungskalender und unter www.maintal.de/kino erfahren. Fragen beantwortet der Fachdienst Kulturelle Bildung der Stadt Maintal unter der Telefonnummer 06181 400-721 oder per E-Mail an kultur@maintal.de.


