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Erinnerung an den Todesmarsch vom 25. März 1945

Erinnerung an den Todesmarsch vom 25. März 1945

Am 25. März jährt sich wieder das Datum des Todesmarsches von KZ-Häftlingen der Adlerwerke Frankfurt durch Dörnigheim.

In einer aktuellen Dokumentation von Andrea Rudorff  vom Frankfurter Fritz-Bauer-Institut ist umfangreich und detailliert beschrieben, dass am besagten Sonntag in Bereich der Dörnigheimer Gemarkung mindestens 12 Häftlinge von SS-Bewachern erschossen wurden. Die Häftlinge konnten das im wahrsten Sinne des Wortes mörderische Tempo des Marsches Richtung Fulda nicht einhalten.

Der Verein Brüder-Schönfeld-Forum e.V. hat jetzt das Aufstellen einer Tafel zum historischen Ereignis vorgeschlagen, Gedacht ist das als eine Wegmarke am Orteingang von Dörnigheim. Nach Erläuterung durch den Vorsitzenden Herbert Begemann ist das nicht als Ersatz für das bisher praktizierte, fallweise Gedenken gedacht. Vielmehr geht es um eine Ergänzung der bisher veranstalteten Lesungen, künstlerischer Performance und anderen Formen der Erinnerung durch eine bleibende Informationstafel. So etwas wird in vielen Kommunen bereits wirkungsvoll eingesetzt, vorbildlich etwa in der Stadt Wetzlar. Damit, so Begemann, wäre die Erzählung, was dort 1945 geschehen ist, für alle Passanten jederzeit nachzulesen.

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