Nur durch eine spontan organisierte Alternative erreichte die Besuchergruppe noch rechtzeitig den ICE am Fernbahnhof der Nachbarstadt.
Ziel war die Sonderausstellung „Nach Hitler – Die deutsche Auseindersetzung mit dem Nationalsozialismus“ an der „Museumsmeile“ der früheren Bundeshauptstadt Bonn. Zu sehen war eine Sammlung von Dokumenten und Erinnerungsstücken aus 80 Jahren der „Aufarbeitung“ der NS-Zeit. Als Leitfaden der umfangreichen Ausstellung diente die Betrachtung aus der Perspektive von mittlerweile vier Generationen.
Die Sonderausstellung ist eingebettet in die Konkurrenz von Bonner Republik und parallelem SED-Staat. Dieser Aspekt dominiert die neue Dauerausstellung im Hauptteil des Hauses. Die umfangreichen Details, die im Haus der Geschichte zu sehen sind, erfordern viel Konzentration und damit auch eine gute Kondition. Kein Wunder, dass die Inaugenscheinnahme der Bonner Originalschauplätze von Bundestag, Kanzleramt, Villa Hammerschmidt und weiteren historischen Gebäuden hintenanstehen musste.



