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Maintal: Infoveranstaltung zu neuer Flüchtlingsunterkunft

Maintal: Infoveranstaltung zu neuer Flüchtlingsunterkunft

Weltweit verlassen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung, Hunger oder Krisen ihre Heimat und gelangen auf der Suche nach Schutz auch nach Deutschland. Die Aufnahme und Integration von Geflüchteten sind eine Gemeinschaftsaufgabe aller Kommunen, der sich auch Maintal auf Grundlage der gesetzlichen Verpflichtung, aber auch aus humanitärer Verantwortung stellt.

Morgenpost

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 19. Juli, um 19 Uhr im Bürgerhaus Wachenbuchen geht es um die Unterbringungssituation und die Anmietung einer Immobilie in Wachenbuchen.

Die Stadt Maintal unterhält aktuell an sechs Standorten Gemeinschaftsunterkünfte: In Wachenbuchen Am Berghof, in Bischofsheim in der Rhönstraße, sowie in Dörnigheim in der Braubach-, Carl-Zeiss-, Neckar- und Lahnstraße. Die Anlage in der Lahnstraße ist mittlerweile weitgehend fertiggestellt und wird in Kürze in Betrieb genommen werden. Außerdem betreibt der Main-Kinzig-Kreis eine Gemeinschaftsunterkunft im Marie-Curie-Ring im Gewerbegebiet Maintal-Ost. Hinzu kommen angemietete Wohnungen im Stadtgebiet.

Gemäß eines Beschlusses der Stadtverordneten beabsichtigt die Stadt Maintal, ein Mehrfamilienhaus in der Ronneburgstraße im Stadtteil Wachenbuchen als Alternative für den Neubau einer Gemeinschaftsunterkunft Am Berghof anzumieten. Über dieses Vorhaben wird der Magistrat im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung am Mittwoch, 19. Juli, im großen Saal des Bürgerhauses Wachenbuchen ausführlich informieren. Dabei besteht selbstverständlich die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Diese können gerne auch vorab an asyl@maintal.de adressiert werden. Die Anwohner*innen haben dazu bereits vorab eine Ankündigung erhalten.

Die Aufnahme, Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen ist im hessischen Landesaufnahmegesetz geregelt. Die Unterbringung erfolgt dabei in der Kommune, die eine Zuweisung von Geflüchteten durch den Main-Kinzig-Kreis erhalten hat. In Maintal geschieht dies seit vielen Jahren im guten und offenen Miteinander von Politik, Verwaltung, Ehrenamt und engagierter Bürgerschaft. 

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