Der dort Herumschleichende hatte eine Sturmhaube über den Kopf gezogen und hantierte mit einem länglichen Gegenstand herum. Auch wegen der teils herunter gelassenen Rollläden und der schwachen Beleuchtung machte die Sache in der gegenüber liegenden Wohnung einen derart bedrohlichen Eindruck auf den Beobachter, dass der Mann umgehend die Polizei verständigte. Die Ordnungshüter rückten auch sogleich mit zwei Funkwagen an und schauten in der betreffenden Wohnung nach. Hierbei klärte sich die Sache schnell auf: Eine Bewohnerin war - bewaffnet mit einer Fliegenklatsche - auf der Jagd nach einer herumfliegenden Wespe gewesen und hatte sich wegen einer Allergie gegen das Gift des stacheligen Insektes vorsorglich eine "Sturmhauben-Panzerung" für Gesicht und Kopf angelegt. Ob das gelb-schwarze Tier bei der Jagd auch tatsächlich gestellt und um die Ecke gebracht wurde, war dem Bericht der Streife nicht zu entnehmen.
Nichts Gutes wähnte am späten Mittwochabend ein Mann aus Heldenbergen, als er in einem Haus gegenüber seiner Wohnung eine maskierte Person herumschleichen sah.
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