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„Neue Mitte“ aus archäologischer Sicht in der Rathausvitrine

„Neue Mitte“ aus archäologischer Sicht in der Rathausvitrine

Parallel zu den Erschließungsarbeiten auf der „Neuen Mitte/Nidderforum“ zeigt der VVFN e.V. in einer Vitrine im Foyer des Nidderauer Rathauses eine eigens konzipierte neue Ausstellung.

Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis

Unter dem Titel „Neue Mitte Nidderau – Vergangenheit und Zukunft“ verknüpft der Verein den aktuellen Bebauungsplan mit der Vorbesiedlung des Gebietes, die bis in die Zeit um etwa 5.000 vor Chr. zurück reicht. In Anlehnung an fünf archäologische Befunde, die schlaglichtartig weitere Besiedlungsreste repräsentieren, liefern Lebensbilder Momentaufnahmen des möglichen Alltags in der Jungsteinzeit, der Bronzezeit und der Eisenzeit. So wird deutlich, welche Bereiche bereits vor der Erschließung der Fläche als Acker- und nun als Bauland von Menschen zum Wohnen und Arbeiten genutzt wurden.

Die ausgestellten Fundstücke schlagen einen Bogen von der Vergangenheit in die Zukunft. Es lohnt sich, über die Frage, was die Archäologen im Jahr 4.215 auf der „Neuen Mitte“ finden werden, nachzudenken. Weiterführende Informationen zu den Ausgrabungen auf dem Gelände der „Neuen Mitte/Nidderforum“ erhalten Besucher in den Jahrbüchern der hessenARCHÄOLOGIE, die in der Stadtbibliothek zur Verfügung stehen sowie in der archäologischen Schausammlung des VVFN e.V., Mittelburg 10 in Heldenbergen. Die nächste Sonntagsöffnung dort ist am 15.02.2015 von 15 bis 17 Uhr.

Die Ausstellungsvitrine im Foyer des Nidderauer Rathauses ist zu den üblichen Öffnungszeiten der Stadtverwaltung zu besichtigen.

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