Rund 35 Gäste waren der Einladung gefolgt und konnten sich für eine Weile auf eine musikalische Reise rund um die Welt begeben. Den Anfang machte die Musikschule Nidderau-Schöneck-Niederdorfelden, die seit etwa einem halben Jahr in Kilianstädten ein Projekt „Musik für Flüchtlingskinder“ anbietet. Unter der Leitung von Rosita Hohm-Koester zeigten die sechs Kinder verschiedene, afrikanisch anmutende Trommelstücke und Rhythmikals und hatten dabei offensichtlich großen Spaß. Und damit auch das Publikum an dem Spaß aktiv teilhaben konnte, durften sich alle unter Anleitung selber in einem Mitmach-Stück üben. Im Anschluss zeigte der junge iranische Künstler Arman Akbari sein Können auf der Setar, einem traditionellen persischen Saiteninstrument.
Die Zuhörer im Raum lauschten gebannt den fremdartigen, wunderschönen Klängen und spendeten großen Applaus. Aus Brasilien derzeit als Sprachschüler in Deutschland befindet sich Guilherme Vicentini. Er spielt hervorragend Gitarre und konnte so auch einige Stücke zu der gelungenden Veranstaltung beisteuern. Der besondere Clou war hierbei nach all den fremdländischen Klängen Eric Claptons Welthit „Layla“. Nach einer letzten Zugabe von Arman Akbari konnten die Gäste bei Kaffee und Gebäck noch ins Gespräch kommen und sich über die Arbeit der Musikschule und des Arbeitskreises Asyl informieren. Die Spenden, die dankenswerterweise in unserem Spendentopf zusammenkamen, werden wir zu gleichen Teilen zwischen Musikschule und Arbeitskreis aufteilen. Vielen Dank für die Spenden! Wir bedanken uns auch ganz herzlich bei der Musikschule Nidderau-SchöneckNiederdorfelden, bei den kleinen und großen Künstlern und bei den Schönecker „Kollegen“ vom dortigen Arbeitskreis Asyl!



