Patricia Hudaff-Johnson, die stellvertretende Parteivorsitzende der Rodenbacher Sozialdemokraten, sieht hierin auch einen Erfolg der langjährigen Bemühungen ihrer Partei, einer Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit einem großen Schritt näher zu kommen: “Am Sonnenring werden 124 Kinder in 2 U3- sowie 4 Ü3-Gruppen unterkommen, im RoBBe-Projekt bis zu 147 Kinder. Und auch die Kindertagespflege wird dort ihren Platz erhalten. Wir werden mit diesen beiden Projekten die Situation gerade für berufstätige Mütter deutlich verbessern und unseren 'Kleinsten' bessere Startchancen ermöglichen können. Die Attraktivität Rodenbachs als Wohnort mit guter Infrastruktur und in schöner Umgebung dürfte hierduch nochmals steigen. Am Sonnenring wird die Kita aufgrund der besonderen Bauweise bereits Anfang des nächsten Jahres bezugsfertig sein, während das RoBBe-Projekt erst im Jahr 2030 in seiner Gesamtheit fertiggestellt sein wird.”
Bürgermeister Klaus Schejna (SPD), der laut SPD diese Projekte von Anfang an intensiv mitbetrieben hatte, erläuterte beim Spatenstich für RoBBe auch nochmals das Gesamtkonzept: “Entstehen wird ein Ort, der Kinderbetreuung, Familienarbeit, Begegnung, Beratung und soziale Angebote generationenübergreifend miteinander verbindet. Die neue Kindertagesstätte bildet dabei den ersten Baustein eines Gesamtprojektes, das langfristig Räume für Familien, Seniorenarbeit, Integration, Vereine, Bildung und gemeinschaftliches Leben schaffen wird – zentral in der Ortsmitte, nachhaltig geplant und eng mit Rathaus und Schule vernetzt. Gerade in einer wachsenden Gemeinde wie Rodenbach sind moderne soziale Infrastruktur, gute Betreuungsangebote und Räume für Begegnung wichtige Investitionen in die Zukunft unserer Gemeinschaft.“
Investiert werden im Sonnenring 6,8 Millionen Euro sowie in der Buchbergstraße 24 Millionen Euro. „Sicherlich sehr viel Geld.“, so Schejna. „Aber gerade das RoBBe-Projekt bringt der Gemeinde über Jahrzehnte einen erheblichen Mehrwert. Wir können Kindertagesstätte sowie soziale Dienste an einem Ort bündeln und auch einen ansonsten notwendigen Rathausumbau vermeiden. Hinzu kommt, dass zusätzliche Räumlichkeiten für Kurse, kleinere Veranstaltungen und Beratungsangebote geschaffen werden.“





Kommentare
Zum Glück auf dem absteigenden Ast.