Die Fläche ist asphaltiert und soll qualitativ aufgewertet und mit klimaresistenten Pflanzen begrünt werden. Dafür ist eine großflächige Entsiegelung mit ortstypischer Pflasterung angedacht und es sollen deutlich mehr Sitzgelegenheiten als bislang vorhanden geschaffen werden, um die Aufenthaltsqualität an diesem Ort zu steigern. Auch die Beleuchtung soll umgestaltet werden, um die Verweildauer zu erhöhen.
Hierfür erhält die Gemeinde Sinntal eine Förderung aus Mitteln des hessischen Dorfentwicklungsprogramms in Höhe von 115.948 Euro. Die Gesamtkosten liegen bei 162.328 Euro. Den Förderbescheid überbrachte Erster Kreisbeigeordneter Andreas Hofmann (SPD) an Bürgermeister Thomas Henfling (parteilos) im Beisein von Johannes Michel, Leiter der Abteilung Entwicklung ländlicher Raum beim Main-Kinzig-Kreis. „Dorfmittelpunkte sind lebendige Orte für die Menschen, die in diesem Ort leben. Sie laden zum Austausch und zu Begegnungen ein. Deshalb ist es gut angelegtes Geld, diese Orte attraktiver zu machen und die Aufenthaltsqualität zu steigern“, sagte Andreas Hofmann. Bürgermeister Henfling freute sich über die Förderung, die Schwarzenfels noch ein Stückchen schöner machen werden. „Für die Menschen, die hier leben, ist die Dorfmitte schon jetzt ein beliebter Treffpunkt und ich bin sicher, dass das nach der Umgestaltung umso mehr der Fall sein wird. Mit der Entsiegelung und Begrünung werten wir die Dorfmitte in Schwarzenfels für alle Generationen spürbar auf: mehr Grün, mehr Sitzgelegenheiten – gelebte Aufenthaltsqualität direkt vor der Haustür. Mein Dank gilt dem Land Hessen und dem Main‑Kinzig‑Kreis für die Förderung im Rahmen der Dorfentwicklung, mit der wir diesen wichtigen Ort nachhaltig und ortsbildgerecht gestalten können“, so Thomas Henfling.
Sinntal ist seit 2020 Förderschwerpunkt der Hessischen Dorfentwicklung. Nach der Erstellung eines Integrierten kommunalen Entwicklungskonzepts (IKEK) wurden zahlreiche Projekte definiert, die seitdem kontinuierlich umgesetzt werden. Dazu gehört auch die Erneuerung des Eingangsbereichs im Haus der Begegnung, nachdem dort über die Jahre Feuchtigkeit in die Fensterrahmenkonstruktion des Eingangsbereichs eingedrungen war. Diese Arbeiten sind mittlerweile abgeschlossen.



