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„Das würde ich in den ersten 100 Tagen als Bürgermeister von Sinntal machen“

„Das würde ich in den ersten 100 Tagen als Bürgermeister von Sinntal machen“
Jochen Koppel. Foto: Konrad Merz

Keine wilden Versprechen, sondern ein Angebot an die Bürger Sinntals will SPD-Bürgermeisterkandidat Jochen Koppel machen. Kurz vor der Bürgermeisterwahl stellt er vor, was er in den ersten 100 Tagen als Bürgermeister von Sinntal machen würde.

"Die Menschen müssen wissen, auf was sie sich bei der Wahl einlassen. Deshalb sage ich frei von der Leber, dass es vom Spielfeldrand aus natürlich jeder besser kann. Deshalb gibt es von mir statt Versprechen ein Angebot, mit meiner Erfahrung und meinem Können für Sinntal zu arbeiten“, erklärt der hauptberufliche Gewerkschaftssekretär. Nachdem die Termine in allen Ortsteilen Sinntals ein Erfolg gewesen seien, will er auf vier Zusatzterminen in Oberzell (08.09.), Mottgers (12.09.), Sterbfritz (14.09.) und Altengronau (17.09.) sein 100 Tage Programm vorstellen.  

„Meine Stärke ist es, Teams zu bilden und zusammenzuschweißen. Das gilt als Gewerkschaftssekretär und als Sportler. Ein Rathaus ist nur so gut, wie das Team in der Verwaltung. Es soll ein Ort sein, in dem sich die Bürger gut aufgehoben fühlen und die Mitarbeiter gerne arbeiten. Deshalb werde ich schnellstmöglich eine Betriebsversammlung einberufen und mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Einzelgespräche führen“, sagt Jochen Koppel und betont, dass auch die Bürger zum Team Sinntal gehören. Er stehe dazu, dass er gemeinsam mit den Ortsbeiräten und Bürgern in allen Ortsteilen Sinntals regelmäßig Bürgerkonferenzen abhalten wird. „Die Bürgerkonferenzen sehe ich als eine Art Inventur der Orte. Was läuft schlecht? Was läuft gut? Das will ich regelmäßig abfragen und wo es sein muss, eingreifen. Wenn es die Situation unter Corona zulässt, sollen die ersten Bürgerkonferenzen bis Ostern stattgefunden haben“, so Jochen Koppel.

Außerdem will er einen erneuten Anlauf wagen, einen Kinder- und Jugendbeirat auf die Beine zu stellen. „Niemand wird gerne bevormundet, das gilt natürlich besonders für Kinder und Jugendliche. Deshalb will ich Orte für junge Menschen schaffen und fördern, damit sie sich sicher und dem Alter entsprechend treffen können. Aus dem Sport weiß ich, dass nur derjenige sich für das Team einsetzt, der sich ernst genommen fühlt“, weiß Jochen Koppel.

Am Samstag, 10. September, ist Jochen Koppel zwischen 10 und 15 Uhr in der Gaststätte Döppler in Weiperz. Zu seinen vier Zusatzveranstaltungen sind wie immer alle Sinntaler Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Die Termine lauten: Donnerstag, 8. September, 19.30 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus Oberzell. Montag, 12. September, 19.30 Uhr, in Mottgers. Mittwoch, 14. September, 19.30 Uhr, Feuerwehr Sterbfritz. Samstag, 17. September, 18.30 Uhr, ev. Zentrum Altengronau.  

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Kommentare

0
Josef Mistetzky
3 jahre vor
Vom staatlich anerkannten Luftkurort und der Europastadt Schlüchtern hinauf in die Ortschaften von Sinntal - ein beachtlicher Schritt. Mit der Gewerkschaftserfahrung und der sportlichen Fairness, die auf Mitarbeiter und Bürgerbeteiligung aufbaut scheinen sich erfreuliche Aussichten für die Einwohner*innen Sinntals zu eröffnen. Mal sehen, ob sie dies in der Wahlkabine auch so sehen. Man kann gespannt sein, es gibt ja noch 2 Gegenkandidaten um das Amt des Bürgermeisters.
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