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Wittgenbörner Ureinwohner stellen sich „Zugezogenen“ und Gästen vor

Wittgenbörner Ureinwohner stellen sich „Zugezogenen“ und Gästen vor

Der erste Generationentag war ein voller Erfolg. Im Gemeinschaftshaus Wittgenborn fand er am Samstag 22. April statt.

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Eine interessante Veranstaltung für "Ureinwohner", im Besonderen aber auch für neu Zugezogene. Die Idee, einen solchen Generationentag zu veranstalten war aus dem Ortsbeirat Wittgenborn heraus geboren worden, Ortsbeiratsmitglied Holger Kauer war einer der Hauptinitiatoren. Der Gedanke dabei war, neben den Neubürgern auch der jüngeren Wittgenbörner Generation die Tradition und Geschichte ihres Wohnortes näher zu bringen. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt – von den Initiatoren waren Kuchen gebacken worden und so konnten bei Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken die interessanten Informationen verfolgt werden. Die Gäste dankten für die gute Bewirtung mit kleinen Spendenbeträgen an den „Förderkreis zur Dorferhaltung“.

Die örtlichen Vereine stellten sich und ihre Angebote vor. Von den Landfrauen wurden die Gäste mit Liedgut eingestimmt. Andreas Dietz berichtete zur Wittgenborner Heimatgeschichte. Der Wächtersbacher Stadtteil ist geprägt von seinen künstlerisch tätigen Menschen in der Töpferei und der Malerei.

Vor knapp 800 Jahren kamen die ersten Fachleute – sieben Familien, im Tonabbau und Töpfern kundig - aus dem Westerwald und ließen sich hier nieder. Trotz Pest und Hexenverfolgung konnte der Ort sich durch die Jahrhunderte weiter entwickeln. Heute ist Wittgenborn mit ca. 1.100 Einwohner der zweitgrößte Stadtteil; Tendenz steigend, denn im Neubaugebiet „Hinter der Kirche“ werden zurzeit viele Bauplätze verkauft. Bürgermeister Andreas Weiher schaute auch herein – begeistert zeigte er sich von der Idee und der Durchführung. Er dankte allen Aktiven und Beteiligten für ihren Einsatz.

Foto: Der große Saal im Gemeinschaftshaus mit den vielen interessierten Gästen.

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