Der 27-Jährige war gegen Mitternacht mit einem Roller auf der Industriestraße unterwegs und hierbei den Beamten aufgrund der Fahrweise aufgefallen. Schon nach dem Anhalten des Gefährts war aufgrund des recht undeutlichen Sprachverhaltens und der starken Alkoholfahne schnell klar, dass der Überprüfte wohl vor der Fahrt recht deutlich ins Glas geschaut hatte.
Ein erster Test zeigte dann auch gut anderthalb Promille auf dem Gerät an. Nach seinem Führerschein befragt, schüttelte der Proband den Kopf - er hatte gar keinen. Doch damit nicht genug: Am Heck des Rollers prangte ein schwarz umrandetes Versicherungskennzeichen mit Buchstaben und Ziffern in der gleichen Farbe. Bei näherem Hinsehen erblickten die Beamten allerdings auch die Jahreszahl 2015. Offenbar hatte der nun Festgenommene die für jenes Jahr gültige blaue Farbe einfach schwarz überpinselt, um über die nicht vorhandene Versicherung seines Gefährts hinwegzutäuschen. Der Rest der Sache war für die Beamten Routinearbeit: Mitnahme des Mannes zur Wache, dort ärztliche Blutentnahme und Anzeigenerstattung. Für den Rollerfahrer endet die Angelegenheit etwas anders; auf ihn kommen Anzeigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Versicherungsschutz sowie Urkundenfälschung zu.



