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Ausstellung „Say Their Names“ an der Lindenauschule

Ausstellung „Say Their Names“ an der Lindenauschule

Anlässlich des rassistischen Anschlags vom 19. Februar 2020 in Hanau zeigt die Lindenauschule die Ausstellung „Say Their Names“.

Das Projekt entstand 2023 in Kooperation mit dem AWO Stadtverband Hanau, dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ sowie der Otto-Hahn-Schule Hanau. Im Mittelpunkt stehen die Namen und Porträts der neun Opfer. Ziel ist es, die Erinnerung wachzuhalten und ein klares Zeichen gegen Rassismus sowie für Demokratie und Vielfalt zu setzen. Organisiert wurde die Ausstellung von der Klasse 10f. Zur Verfügung gestellt wurde sie von Anna Jagust vom AWO Stadtverband Hanau im Rahmen des Projekts „Hanau – Demokratie erleben“. Ursprünglich wurde sie gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Otto-Hahn-Schule gestaltet.

In einer Ansprache betonte die stellvertretende Schulsprecherin Saoussane Charif, dass Rassismus oft im Alltag beginne – durch Vorurteile und Ausgrenzung. „Erinnern heißt verändern“, erklärte sie und rief dazu auf, Haltung zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen. Anschließend gedachte die Schulgemeinschaft der Opfer mit einer Schweigeminute. Die Ausstellung ist noch bis einschließlich Donnerstag im Schulgebäude zu sehen und kann von Klassen besucht werden.

Autorin: Vildan Colak (Klassenlehrerin 10f/ Schule ohne Rassismus) 

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