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Infos am Girls’Day über Bildungsangebot an Ludwig-Geißler-Schule

Infos am Girls’Day über Bildungsangebot an Ludwig-Geißler-Schule

59 Schülerinnen und ein Schüler nahmen am Girls’Day der Ludwig-Geißler-Schule teil.

Eins der Projekte hieß: „Der Hund des Hausmeisters erlag einem Giftanschlag“. So zum Glück nur die Annahme. Dennoch begaben sich zahlreiche Schülerinnen auf chemische Spurensuche, um den fiktiven Fall aufzuklären. Im schuleigenen Chemielabor, das zu den modernsten in ganz Hessen gehört, forschten die jungen Damen dann nach den Ursachen für diesen feigen Mord. Darüber hinaus informierten sich die „girls“ über das breit gefächerte Bildungsangebot der Ludwig-Geißler-Schule. Bereits um acht Uhr wurden die Mädchen von der Schulleitung und der für die Koordination zuständigen Lehrerin, Andrea Buttler, in Empfang genommen. Je nach Interesse besuchten die Gruppen anschließend einzelne Abteilungen der Schwerpunkte Metall-, Elektro-, Daten-, Chemie-, Biologie- und Holztechnik.

In der Holzabteilung konnten die Schülerinnen entweder Nußknacker herstellen oder in der Abteilung Datentechnik HTML-Seiten erstellen, die sie auch gleich im World-Wide-Web veröffentlichen konnten. Eine andere Gruppe extrahierte DNA aus Erdbeeren und anderen Pflanzenteilen in der Abteilung Biologietechnik. Die Physikinteressierten unter den Teilnehmerinnen wiederum beobachteten die aktive Sonne, die sich am Girls’Day zum Glück immer mal wieder blicken ließ. Desweitern wurden die Schülerinnen in der Elektroabteilung darüber informiert, wie moderne Beleuchtungstechnik und die Energiegewinnung mit Solarzellen funktioniert.

Als die Veranstaltung am Mittag dann zu Ende ging, nahmen die Schülerinnen nicht nur ihre Teilnahmeurkunden, sondern auch zahlreiche Eindrücke über das vielfältige Bildungsangebot der Ludwig-Geißler-Schule mit nach Hause. Man konnte an den Gesichtern so mancher jungen Dame ablesen, dass sie überlegte, für welchen Schwerpunkt sie sich nun entscheiden sollte.

Vor allem technische Unternehmen, Betriebe mit technischen Abteilungen und Ausbildungen, Hochschulen und Forschungszentren in ganz Deutschland öffneten ihre Türen wieder für Schülerinnen ab der Klasse 5. Die Mädchen lernen am Girls’Day Ausbildungsberufe und Studiengänge in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind oder begegnen weiblichen Vorbildern in Führungspositionen aus Wirtschaft oder Politik.

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