Besonders erfreulich: Sowohl die Mädchen der Wettkampfklasse II als auch die Jungen der Wettkampfklasse III sicherten sich die Fahrkarten zum Bundesfinale in die Bundeshauptstadt. Beide Teams reisen dabei mit hohen Ambitionen nach Berlin. Die Mädchen gehen als Titelverteidiger an den Start, nachdem sie im vergangenen Jahr den Bundessieg errungen hatten. Die Jungen der Wettkampfklasse III hatten beim Bundesfinale 2025 die Silbermedaille gewonnen und gehören auch in diesem Jahr wieder zu den aussichtsreichen Medaillenkandidaten.
Die Mädchen der Wettkampfklasse II zeigten eine beeindruckende Mannschaftsleistung. Zunächst ruderten Lou Dörner, Nikki McMeeken, Paulina Pfeil und Hannah Reelfs mit Steuermann Maxi Röthig im Renn-Doppelvierer zur ersten Goldmedaille. Anschließend folgte der Landessieg im Achter. Lou Dörner, Nikki McMeeken, Paulina Pfeil, Helena Hünicke, Hannah Reelfs, Johanna Dill, Vladyslava Khanko, Livia Nemeth und Steuerfrau Maxi Röthig ließen der Konkurrenz aus Kassel keine Chance und gewannen souverän die Goldmedaille. Zum Abschluss des Wochenendes setzte der Gig-Doppelvierer mit Lou Dörner, Nikki McMeeken, Paulina Pfeil und Helena Hünicke sowie Steuerfrau Maxi Röthig mit einem weiteren Landessieg den Schlusspunkt unter einen überaus erfolgreichen Wettkampftag. Mit Gold im Achter, Gold im Gig-Doppelvierer und Silber im Renn-Doppelvierer sicherten sich die Hanauerinnen verdient die Qualifikation für Berlin.
Auch die Jungen der Wettkampfklasse II präsentierten sich in hervorragender Form. Im Gig-Doppelvierer gewannen Ole Dzieia, Maximilian Koch, Lukas Becher und Luka Adam mit Steuerfrau Salome Richters die Goldmedaille. Im Achter erreichten Ole Dzieia, Maximilian Koch, Lukas Becher, Luka Adam, Filip Krcmar, Dimitrije Krcmar, Maxim Wagner und Vincent Bär mit Steuerfrau Salome Richters einen starken zweiten Platz. Zum Abschluss folgte im Renn-Doppelvierer eine weitere Silbermedaille für Ole Dzieia, Lukas Becher, Maximilian Koch und Filip Krcmar mit Steuerfrau Salome Richters.
Für besondere Spannung sorgten die Jungen der Wettkampfklasse III. Henri Dörner, Simon Firnges, Damian Braun und Henri Kraus mit Steuermann Linus Reisinger legten mit ihrem Sieg im Renn-Doppelvierer die Grundlage für die angestrebte Berlin-Qualifikation. Die endgültige Entscheidung fiel jedoch erst später im Doppelzweier. Dort bewiesen Henri Dörner und Simon Firnges starke Nerven und gewannen ebenfalls die Goldmedaille. Erst mit diesem zweiten Erfolg war die Qualifikation für das Bundesfinale endgültig gesichert. Die Vorjahressilbermedaillengewinner dürfen damit erneut von Edelmetall in Berlin träumen.
Weitere Medaillen für die Karl-Rehbein-Schule gewannen die Mädchen der Wettkampfklasse III. Sophia Gebhardt, Lotta Runkel, Hanna Pook und Hannah Kanbak mit Steuerfrau Sarah Moser ruderten im Gig-Doppelvierer auf den Bronzerang. Hanna Pook und Hannah Kanbak sicherten sich zudem die Bronzemedaille im Doppelzweier.
Die Erfolge von Kassel setzen eine beeindruckende Entwicklung fort. Seit vielen Jahren gehört die KRS zu den erfolgreichsten Ruderschulen Deutschlands. Regelmäßig qualifizieren sich KRS-Boote für die Bundesfinals in Berlin und kehren von dort mit Medaillen zurück. Zahlreiche Bundessiege, Podestplätze und Nationalmannschaftskarrieren ehemaliger KRS-Ruderer belegen die hervorragende Nachwuchsarbeit der Partnerschule des Leistungssports in Kooperation mit dem Hanauer Ruderclub Hassia.



