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„Man will dazugehören“: Die Gefahren des Rauchens

„Man will dazugehören“: Die Gefahren des Rauchens

Die „Deutsche Herzstiftung“ ist derzeit wieder an den Schulen unterwegs, um die Schüler mit dem speziellen Aufklärungs-Programm „Rauchzeichen“ über die Gefahr für die Gesundheit, die das Rauchen verursachen kann, zu informieren.

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Gemeinschaftlich mit der Hilfe von örtlich ansässigen Ärzten oder anderen ausgebildeten Medizinkräften informiert die „Deutsche Herzstiftung“ auch insbesondere Schüler der siebten Klassen der Karl-Rehbein-Schule Hanau über die Risiken und Gefahren, die vom „blauen Dunst“ ausgehen können.

Dabei ist man wahrlich nicht zimperlich: Die Heilpraktikerin Jule Thomas zeigt den interessierten Siebtklässlern in drastischen Bildern die möglichen Folgen regelmäßigen Rauchens in Form von schwarzen Lungen, unnatürlich erweiterten Herzen oder Folgen von verstopften Arterien. Die drastischen Bilder, die in den KRS-Klassen gezeigt werden, verfehlen ihre Wirkung bei den jungen Menschen nicht. Hauptanliegen ist den Verantwortlichen, dass die Anti-Rauch-Kampagne der „Deutschen Herzstiftung“ stets einen präventiven Charakter hat. „Wir möchten die jungen Menschen zum Thema Rauchen sensibilisieren. Sie sollen sich kritisch mit den Folgen, die der Tabakkonsum hervorrufen kann, auseinandersetzen“, erläutert Jule Thomas von der Herzstiftung das Konzept von „Rauchzeichen“. Untersuchungen belegten, dass sich die Jugendlichen in Deutschland mit Eintritt in die Klasse sieben extrem für das Rauchen zu interessieren beginnen. „Dabei ist oftmals der Gruppenzwang entscheidend. Man will ja schließlich dazugehören, wenn andere die Zigaretten auspacken“, erklärt Thomas. Nebenbei ein teures Vergnügen.

Mit Schaubildern, was Nikotin aber auch andere Suchtmittel wie Alkohol mit dem menschlichen Körper anrichten, gelingt es Jule Thomas und auch anderen ehrenamtlichen Mitarbeitern, die Schülern sehr anschaulich für die Sucht- und Gesundheitsgefahren, die der Drogenkonsum mitbringt, zu sensibilisieren. Aber auch direkte Fragen an die Schüler, die zum Nachdenken anregen, sorgen hier für „Aufklärung“. So können Sucht und Abhängigkeit auch der Vorhof zum Konsum wesentlich stärkerer und schädlicherer Drogen sein, warnen die Referenten der „Herzstiftung“ die KRS-Schüler. Insgesamt zeigen die Schüler auch durch ihre interessierten Fragen, dass die ausgesandten „Rauchzeichen“ durchaus wahrgenommen werden – und das ohne den berühmten erhobenen „Zeigefinger“.  Das kommt am Ende an bei den KRS-Kids.

Foto: Im Auftrag der „Deutschen Herzstiftung“ sensibilisieren Hanauer Ärzte, hier die Heilpraktikerin Jule Thomas, die KRS-Schüler über die Gefahren, die vom Rauchen ausgehen können. Foto: Privat  

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