Nach dem klar gewonnenen Kreisentscheid sowie Regionalentscheid fuhr das Team der Handball AG der Jahrgänge 1999 – 2001 nun zum Landesentscheid von „Jugend trainiert für Olympia“ nach Kassel.
Das erste Spiel musste die Mannschaft gegen die Gesamtschule Schwingbach bestreiten. Noch etwas verhalten spielten sie sich erst einmal „in Form“ und gewannen dieses Spiel dann schließlich knapp mit 7:6.Der zweite Gegner war dann die Gesamtschule Guxhagen. Hier konnte ein klarer 13:7 Sieg verzeichnet werden. Damit gingen die Handball-Jungs der KRS als Gruppenerster ins Halbfinale, wo die favorisierte Elly-Heuss Schule aus Wiesbaden als Gegner wartete. Dieses sollte dann die erste große Prüfung werden.
Mit einigen Fehlern in der Abwehr erkämpfte sich die Mannschaft zunächst ein Unentschieden, so dass es in die Verlängerung ging. Diese hatte es in sich, wechselten sich die Tore doch auf beiden Seite ab. Letztendlich konnte auch das Halbfinale gewonnen werden. Die Nerven der Spieler und auch die der mitgereisten Fans waren zum Zerreißen gespannt. Berlin war zum Greifen nah. Leider konnten aus diesem Halbfinale nicht alle verletzungsfrei herausgehen, einer der Spieler musste sich im Krankenhaus behandeln lassen. Ein weiterer Spieler hatte sich schon im zweiten Spiel die Hand gebrochen. Trotzdem schaute man optimistisch nach vorne.
Dann kam das Finale. Der erste Gegner aus der Vorrunde sollte auch der letzte Gegner werden: die Mannschaft der Gesamtschule Schwingbach, fast ausnahmslos mit Spielern der C-Jugend aus Hüttenberg besetzt. Auch dieses Spiel hat das Nervenkostüm nicht geschont. Von Anfang an gab es Tore auf beiden Seiten im Wechsel. Nach der ersten Halbzeit lag die KRS mit einem Tor in Führung und die zweite Halbzeit endete wieder mit einem Unentschieden. Es ging also ein zweites Mal an diesem Tag in die Verlängerung. Was für ein Krimi.
Auch die Verlängerung konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Zwei Minuten vor Schluss hatten die KRS-Handballer die große Chance, ihren Vorsprung wenigstens auf zwei Tore auszubauen. Leider nur ein Lattenkracher und durch einen schnellen Konter des Gegners stand es wieder unentschieden. 20 Sekunden vor Ende der zweiten Verlängerung fiel dann - unter großem Entsetzten - ein weiteres Tor für die gegnerische Mannschaft. Ein letzter Tempogegenstoß wurde durch den Schiedsrichter letztendlich vereitelt. Die Nerven lagen völlig blank. So warfen die Jungs 3x zu voreilig an und der Schiedsrichter schickte sie gnadenlos 3x zurück. Damit waren die letzten 20 Sekunden vorbei, das Spiel verloren und der Traum vom Bundesfinale in Berlin leider für dieses Jahr ausgeträumt.
Es spielten: Niklas Geisler, Jannik Wiegand, Magnus Georgi, Steen Winkler, Fabian Yazdi, Maximilian Horn, Adrian Borth, Felix Reinhardt, David Nazary, Jonas Gersting, Jonah Wolf
Trainer: Mike Fuhrig und Jan-Eric Ritter



