Er brach nicht nur seinen eigenen bisherigen Rekord aus dem Jahr 2015 (5,209 Sekunden), denn auch die 451,37 km/h waren schneller als der bisherige Geschwindigkeitsrekord aus dem Jahr 2014 (448,13 km/h). „Ein unglaubliches Gefühl. Der Lauf fühlte sich im Auto sehr gut an. Als mir nach dem Aussteigen gesagt wurde, dass es 5,1927 Sekunden waren, konnte ich es im ersten Moment nicht glauben. Nach so langer Zeit wieder auf der Rennstrecke zu sein und im ersten Lauf beide Europarekorde zu brechen ist Wahnsinn“, sagte Timo Habermann kurz nach dem Lauf.
Am Sonntag verteidigte er seine Zeit erfolgreich und sicherte sich die Position als Top Qualifier, da kein Konkurrent die Rekordmarke unterbieten konnte. Nach einigen Setup-Anpassungen am Sonntagabend zeigte das Fahrzeug am Montag in den Eliminationsläufen erneut eine starke und stabile Performance. Im Viertelfinale bestätigte das Team die gute Abstimmung. Im Halbfinale setzte sich Habermann souverän gegen Tina Høst Nedregård aus Norwegen durch.
Im anschließenden Finale kam es zu einem Bye-Run, nachdem der potenzielle Gegner Tony Bryntesson aufgrund technischer Probleme nicht antreten konnte. Das Team entschied sich daraufhin bewusst gegen einen vollständigen Lauf, um Material und Fahrzeug zu schonen. Damit sicherte sich Habermann beim ersten Rennen der Saison direkt den ersten Sieg.
Teamchef Werner Habermann war ebenfalls sichtbar glücklich: „Nach der langen Pause, wussten wir nicht genau wo wir stehen. Natürlich hofft man, dass man in der Vorbereitung auf ein Rennen eine gute Arbeit gemacht hat. Was das ganze Team am Wochenende geleistet hat, war wirklich super. Ein großer Dank an alle.“
Das Wochenende in Santa Pod markiert damit ein starkes sportliches Signal: Nach längerer Rennpause gelang im 50. Jahr des Langenselbolder Rennstalls nicht nur ein erfolgreicher Wiedereinstieg, sondern direkt ein Sieg verbunden mit einem Europarekord. Nach einer kurzen Sommerpause steht im August das zweite Rennen der Saison in Tierp/Schweden an.
Quelle: Werner Habermann Racing





