"In den vergangenen Monaten wurde nicht nur in Bad Orb über das Vorhaben des dänischen Energiekonzerns Ørsted diskutiert, der acht Windräder am Horstberg bauen will. Bundesweit sorgte der Fall für Aufsehen. Große Leitmedien in Deutschland beschäftigen sich mit Bad Orb, aber auch rechtlich wird inzwischen alles geprüft, um den Windpark zu verhindern. Der heutige Bürgerentscheid bildet die gesunde Grundlage für alles, was jetzt kommt", so der Rathauschef weiter.
Weisbecker setzt alles auf Natur und Heilwald
„Ich habe es mehrfach gesagt: Ich werde alles mir mögliche dafür tun, um diesen Windpark zu verhindern. Nach dem Entscheid haben wir hier einen klaren Auftrag. Vor einigen Tagen bekamen wir wieder das Gütesiegel Heilbad. Und Windräder heilen nicht“, so der Bürgermeister. Weisbecker will weiter transparent informieren und lädt alle dazu ein, gemeinsam den Bürgerwillen umzusetzen. „Gemeinsam schaffen wir das. Wir werden für unsere Natur und den Heilwald kämpfen“, verspricht er.
Ohne Unterstützung kein Heilbad
Weisbecker ist dankbar. "Es ist sehr viel Gutes in den vergangenen Jahren in Bad Orb geschehen. Es konnte eine enorme Aufwertung des Standortes realisiert werden, der ohne fremde Hilfe nicht möglich gewesen wäre. Ob Alea Park, Alea Resort, das neue Balnova, Alea Golf und vieles mehr: Ohne unseren Partner und Ehrenbürger Henning Strauss wäre hier vieles nicht möglich gewesen. Und zusammen mit unseren eigenen Investitionen im Kurpark, der Erneuerung der Innenstadt oder die neue Leopoldquelle, haben wir erreicht, dass sich die Stadt und die Kurgesellschaft über den Status Heilbad freuen kann, den wir nun für weitere 10 Jahre nutzen dürfen. Bad Orb soll auch in Zukunft ein leuchtendes Beispiel dafür werden, dass Gemeinschaft vieles bewegen und verändern kann."


